Erdbebenhilfe der EU: 26 Millionen Euro Unterstützung

Die Europäische Union (EU) wird der Türkei 26 Millionen Euro zur Unterstützung von Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung in der von den Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş betroffenen Region bereitstellen.

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Wie DW Türkçe berichtet, erklärte die EU, dass diese neuen Finanzmittel dazu beitragen sollen, die humanitären Bedürfnisse zu decken, die nach den Erdbeben und der regionalen Flüchtlingskrise entstanden sind.

Der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic erklärte bei der Ankündigung der Hilfe, dass die EU weiterhin Solidarität mit den Flüchtlingen in der Türkei zeige.

Lenarcic betonte: „Unsere grundlegenden humanitären Prioritäten werden der Zugang zu Bildung und der Schutz der am stärksten gefährdeten Gemeinschaften sein.“

Von den 26 Millionen Euro an Hilfsgeldern sind 4 Millionen Euro für dringende Bildungsbedarfe vorgesehen. Diese neuen Mittel werden neben der Bereitstellung von Schutzdiensten für besonders schutzbedürftige Gruppen wie Asylsuchende und Erdbebenopfer auch in Bereichen wie Gesundheits- und Sanitärversorgung eingesetzt.

Die EU hatte bereits zuvor im Zuge der Erdbeben vom 6. Februar Katastrophenhilfe in Höhe von 400 Millionen Euro für die Türkei geleistet.