Erklärung aus dem Weißen Haus: 10 Länder fordern 21-tägige sofortige Waffenruhe
In einer gemeinsamen Erklärung, die von den USA und Frankreich initiiert wurde und der sich die Europäische Union (EU) sowie acht weitere Länder angeschlossen haben, wurde eine sofortige 21-tägige Waffenruhe gefordert, um die Kämpfe zwischen Israel und dem Libanon zu stoppen und Raum für Diplomatie zu schaffen.
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In einer schriftlichen Erklärung des Weißen Hauses wurde mitgeteilt, dass sich die USA und Frankreich auf einen Aufruf zu einer Waffenruhe an der israelisch-libanesischen Grenze geeinigt haben. An dieser gemeinsamen Erklärung beteiligen sich zudem die EU, Australien, Kanada, Deutschland, Italien, Japan, Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE).
In der gemeinsamen Erklärung heißt es: "Die seit dem 8. Oktober 2023 andauernde Lage zwischen dem Libanon und Israel ist unerträglich und birgt das Risiko einer inakzeptablen, größeren regionalen Eskalation. Dies liegt im Interesse von niemandem, weder der israelischen noch der libanesischen Bevölkerung."
In der Erklärung, in der betont wurde, dass es an der Zeit für eine diplomatische Einigung sei, die es Zivilisten auf beiden Seiten der Grenze ermögliche, in ihre Häuser zurückzukehren, wurde weiter ausgeführt: "Diplomatie kann bei den derzeit hohen Spannungen in diesem Konflikt nicht erfolgreich sein. Daher fordern wir eine sofortige 21-tägige Waffenruhe an der israelisch-libanesischen Grenze, um Raum für Diplomatie zu schaffen."
Die israelische und die libanesische Regierung wurden dazu aufgerufen, diesen Vorschlag für eine vorübergehende Waffenruhe im Einklang mit der Resolution 1701 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen; zudem wurde unterstrichen, dass die Region derzeit Diplomatie benötige.