Erklärung aus Frankreich: Waffenlieferungen an Armenien werden fortgesetzt

Es wurde mitgeteilt, dass Frankreich Armenien weiterhin unterstützen und das Land „im Geiste der Verantwortung und ohne den Wunsch nach einer Eskalation“ mit Waffen beliefern werde.

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Der französische Präsident Emmanuel Macron empfing den armenischen Premierminister Nikol Paschinjan im Élysée-Palast. Vor ihrem Treffen gaben die beiden Staatschefs eine gemeinsame Presseerklärung ab.

Macron verwies auf die Armenier, die während der Nazi-Besatzung in den Reihen Frankreichs ihr Leben ließen, und betonte, man sei sich der „Unterstützung der Armenier für den französischen Widerstand und die Nation“ bewusst.

„Sie können auf die Unterstützung Frankreichs für die Unabhängigkeit, die territoriale Integrität, den demokratischen Weg und den grundlegenden Wunsch Armeniens nach Frieden zählen“, sagte Macron und drückte seine Anerkennung für Paschinjans „Entschlossenheit und Mut“ aus, diesen Wunsch nach Frieden aufrechtzuerhalten.

Macron kommentierte, dass diese „Entschlossenheit“ Paschinjans durch den Beitritt Armeniens zum Internationalen Strafgerichtshof zu einer Zeit, in der auf dem europäischen Kontinent „Kriegsverbrechen begangen werden“, noch deutlicher geworden sei.

Macron merkte an, dass bei seinem Treffen mit Paschinjan die Normalisierung der Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaidschan erörtert werde, und argumentierte, dass die jüngsten Entwicklungen in der armenischen Region Sjunik auf ein „Eskalationsrisiko“ vor Ort hindeuteten.

BOTSCHAFT AN ASERBAIDSCHAN

Macron forderte, dass Aserbaidschan „alle Unklarheiten“ hinsichtlich der Achtung der territorialen Integrität Armeniens beseitigen müsse, und erklärte, dass die Arbeit an der Grenzziehung „in gutem Glauben“ für den Rückzug der Truppen von der Grenze notwendig sei.

Andererseits argumentierte Macron, dass Aserbaidschan die Verpflichtung habe, die sichere und schnelle Rückkehr derjenigen zu gewährleisten, die Bergkarabach verlassen haben und zurückkehren möchten.

Macron erklärte, man werde Armenien weiterhin bei der Entwicklung strategischer Infrastrukturen unterstützen und „im Geiste der Verantwortung und ohne den Wunsch nach einer Eskalation“ militärische Ausrüstung bereitstellen.

DANK VON PASCHINJAN AN MACRON

Paschinjan betonte seinerseits, dass die Beziehungen zwischen Frankreich und Armenien nicht nur historischer und wirtschaftlicher Natur seien, sondern dass die beiden Länder durch „tiefere emotionale Bindungen“ miteinander verbunden seien.

Paschinjan dankte Macron für die Schritte, die er zur Vertiefung und Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern unternommen habe.

Paschinjan argumentierte, dass die Stärkung der Verteidigungskapazitäten seines Landes mit Hilfe Frankreichs keinen Anlass zur Sorge geben sollte und dass das Ziel darin bestehe, „ein Gleichgewicht“ in der Region zu schaffen.