Erklärung aus iranischen Medien zu Verhandlungen mit den USA
Wie iranische Medien berichten, werden die morgen im Oman beginnenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran unter der Vermittlung des omanischen Außenministers Badr bin Hamad al-Busaidi in einem Format stattfinden, bei dem die Parteien einander schriftliche Texte übermitteln und kein direkter Kontakt besteht.
İHA
Die Gespräche mit den USA über das iranische Atomprogramm beginnen morgen im Oman.
Die iranischen Medien haben Details zum Format der Verhandlungen veröffentlicht, die in der Hauptstadt Maskat unter der Vermittlung des omanischen Außenministers Badr bin Hamad al-Busaidi stattfinden werden.
Berichten zufolge wird das Treffen zwischen den Delegationen, die vom iranischen Außenminister Abbas Araghchi und dem Nahost-Sondergesandten des US-Präsidenten Donald Trump, Steve Witkoff, geleitet werden, in einem Format abgehalten, bei dem die Parteien einander schriftliche Texte übermitteln und kein direkter Kontakt stattfindet.
DER VERHANDLUNGSPROZESS ZWISCHEN DEN USA UND DEM IRAN
US-Präsident Donald Trump hatte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu im Weißen Haus erklärt: "Wir führen direkte Gespräche mit dem Iran, die am Samstag fortgesetzt werden. Wir haben ein sehr wichtiges Treffen, wir werden sehen, was passiert." Nach dieser Äußerung Trumps bestätigte der iranische Außenminister Abbas Araghchi die Gespräche, stellte jedoch klar, dass die Kontakte nicht direkt, sondern indirekt geführt würden.
"DIE USA SOLLTEN DIESE ENTSCHEIDUNG GUT NUTZEN"
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, erklärte heute: "Wir geben der Diplomatie eine echte Chance. Die USA sollten diese Entscheidung trotz ihrer feindseligen Rhetorik gut nutzen."
Unterdessen teilte Ali Shamkhani, politischer Berater des iranischen Religionsführers Ayatollah Ali Khamenei, heute früh auf seinem Social-Media-Account mit: "Der iranische Außenminister reist mit voller Befugnis für indirekte Gespräche mit den USA in den Oman. Teheran will ein echtes und faires Abkommen, fernab von medialen Inszenierungen. Wichtige und umsetzbare Vorschläge wurden vorbereitet. Wenn Washington Entschlossenheit für ein Abkommen zeigt, wird der Weg zu einer Einigung offen sein."