Erste Rakete war in der Luft explodiert: Japan startet H3-Rakete beim zweiten Versuch erfolgreich
Die japanische Weltraumbehörde (JAXA) hat den erfolgreichen Start der H3-Rakete gemeldet, die zur Beförderung eines Navigationssatelliten ins All geschickt wurde.
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Die H3-Rakete, die einen Navigationssatelliten zur Verbesserung von GPS-Signalen an Bord hatte, wurde vom Tanegashima Space Center in der Präfektur Kagoshima gestartet. JAXA-Beamte gaben an, dass der Satellit innerhalb von zwei Wochen seine Umlaufbahn erreichen werde.
Der Satellit Michibiki 6 soll zusammen mit bereits im All befindlichen Satelliten dazu beitragen, Japans Telekommunikationskapazitäten weiter auszubauen.
Wie die offizielle Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, wurde die fünfte H3-Rakete mit dem Namen 'Michibiki 6' von der JAXA vom Tanegashima Space Center in der Präfektur Kagoshima aus gestartet.
Die H3-Rakete gilt als Nachfolgerin der H2A-Rakete, die über 20 Jahre lang eine zentrale Rolle in Japans Weltraumforschung spielte. Der erste Startversuch der von der JAXA und Mitsubishi Heavy Industries (MHI) entwickelten H3-Rakete war im März 2023 gescheitert.
Die damalige Rakete musste nach dem Start gesprengt werden, da das Triebwerk der zweiten Stufe nicht zündete. Die H3-Raketen mit den Nummern 2, 3 und 4 wurden hingegen im Jahr 2024 erfolgreich gestartet.