Erste Reaktionen aus Russland zum Streit zwischen Selenskyj und Trump: 'Er wurde so abgewatscht, wie er es verdient hat'
Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus hat international für großes Aufsehen gesorgt. Nach dem Streit zwischen den beiden Staatschefs gab es erste Stellungnahmen aus Russland.
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Das Abkommen, das die Übergabe der Einnahmen aus ukrainischen Minen an die USA vorsah, wurde nicht unterzeichnet. Nach der Auseinandersetzung zwischen Selenskyj und Trump wurden die Gespräche zwischen den beiden Ländern abgebrochen. Russische Beamte äußerten sich zu dem Streit und warfen Selenskyj Lügerei sowie den Wunsch vor, den Krieg fortzusetzen. Ein ukrainischer Abgeordneter forderte unterdessen die Absetzung Selenskyjs.
Russische Beamte behaupteten, Selenskyj habe im Weißen Haus über die Lage in der Ukraine gelogen. Selenskyj, der Russland Kriegsverbrechen vorwarf, argumentierte, sein Land sei im Stich gelassen worden. Russische Bürokraten reagierten auf diese Aussagen und bezeichneten Selenskyjs Verhalten als
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bewertete die Ereignisse wie folgt:
''Es ist ein Wunder, dass Trump und Vance Selenskyj nicht verprügelt haben... Selenskyjs größte Lüge war die Behauptung, das Kiewer Regime sei 2022 allein gelassen worden und habe keine Unterstützung erhalten.''
Sacharowa erklärte, dass der Ukraine-Krieg fortgesetzt werde, solange die richtigen Bedingungen nicht erfüllt seien
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, teilte über soziale Medien Folgendes mit:
''Selenskyj wurde im Oval Office so abgewatscht, wie er es verdient hat. Donald Trump hat recht. Das Kiewer Regime spielt ein Glücksspiel auf Kosten eines 3. Weltkriegs.''
Der Chef des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew, bezeichnete die Ereignisse als 'historisches Ereignis'.
Medwedew stritt sich im März 2024 mit dem ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden über die Ukraine. In einem Schlagabtausch über soziale Medien beleidigten sich Medwedew und Biden gegenseitig.
UNTERSTÜTZUNG FÜR SELENSKYJ AUS DER UKRAINE
Die ukrainische Regierung erklärte, sie stehe voll hinter Selenskyj. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha betonte, Selenskyj habe 'den Mut und die Kraft, das Richtige zu verteidigen', und kämpfe mit dem Ziel eines gerechten und dauerhaften Friedens in der Ukraine. Sybiha fügte hinzu, dass man für die Unterstützung Amerikas jederzeit dankbar sei.
Der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk erklärte in einer Stellungnahme:
''Volle Unterstützung für den Präsidenten der Ukraine. Volle Unterstützung für die Ukraine und das ukrainische Volk! Niemand hat das Recht zu vergessen, dass Russland in diesem Krieg der Aggressor und die Ukraine das Opfer ist!''
Trump behauptete, dass im Krieg zwischen der Ukraine und Russland bisher 1,5 Millionen Menschen ums Leben gekommen seien. Laut Trumps Aussage sind bisher etwa 700.000 Ukrainer und rund 850.000 Russen gestorben.
FORDERUNG NACH ABSETZUNG SELENSKYJS
Unterdessen forderte der ukrainische Oppositionsabgeordnete Oleksandr Dubinskyj, der wegen Hochverrats inhaftiert ist und sich selbst als 'Trump-Unterstützer' bezeichnet, in einer Erklärung über soziale Medien das ukrainische Parlament auf, Selenskyj seines Amtes zu entheben.
Dubinskyj erklärte, die Ukraine laufe Gefahr, die Unterstützung der USA zu verlieren, und argumentierte, dass der Prozess zur Absetzung Selenskyjs dringend eingeleitet werden müsse. Der Oppositionsabgeordnete behauptete, die Ukraine werde 'ernsthafte Probleme' bekommen, sollte Selenskyj weiterhin als Präsident im Amt bleiben.