Erste Stellungnahme aus Ankara nach dem US-Angriff auf den Iran

Nachdem die USA iranische Atomanlagen angegriffen haben, betont die Türkei das Risiko eines globalen Konflikts in der Region und fordert alle Parteien auf, die Angriffe unverzüglich einzustellen.

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Der nächtliche Angriff der USA auf den Iran hat die Spannungen in der Region auf ein Höchstmaß ansteigen lassen. In einer ersten Stellungnahme aus Ankara nach dem Angriff auf den Iran hieß es: „Wir wollen nicht, dass dieses Katastrophenszenario Realität wird.“

Die Erklärung des Außenministeriums lautet wie folgt:

Als Türkei haben wir bei jeder Gelegenheit auf das Risiko einer Ausweitung des Konflikts, der mit der israelischen Aggression in der Region begann, und auf die Destabilisierung des Sicherheitsumfelds hingewiesen. Der heutige (22. Juni) Angriff der USA auf die Atomanlagen des Iran hat dieses Risiko auf ein Höchstmaß gesteigert.

Die Türkei ist zutiefst besorgt über die möglichen Folgen des US-Angriffs auf die Atomanlagen der Islamischen Republik Iran. Die aktuellen Entwicklungen könnten dazu führen, dass sich der regionale Konflikt auf eine globale Ebene verlagert. Wir wollen nicht, dass dieses Katastrophenszenario Realität wird.

Wir fordern alle betroffenen Parteien auf, verantwortungsbewusst zu handeln, die gegenseitigen Angriffe ab sofort einzustellen und Schritte zu vermeiden, die zu weiteren Verlusten an Menschenleben und Zerstörungen führen könnten.

Der einzige Weg zur Lösung des Konflikts um das iranische Atomprogramm führt über Verhandlungen. Wir rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Bemühungen zur Findung einer diplomatischen Lösung zwischen den Parteien zu unterstützen.

Die Türkei ist bereit, ihre Verantwortung wahrzunehmen und konstruktive Beiträge zu leisten.