Erste Stellungnahme der NATO zur Spannung zwischen Selenskyj und Trump im Weißen Haus: 'Ich habe mit beiden gesprochen'
NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab bekannt, dass er nach der Krise im Weißen Haus mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem US-Präsidenten Donald Trump gesprochen habe.
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In einem Interview mit der BBC erklärte Rutte, dass er nach der Spannung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus zweimal mit Selenskyj telefoniert habe.
Rutte merkte an, dass er auch mit US-Präsident Trump telefoniert habe. Er betonte, er sei nicht befugt, den Inhalt der Gespräche preiszugeben, teilte jedoch mit, er habe Selenskyj gesagt, dass „Trumps bisherige Leistungen für die Ukraine respektiert werden müssen“.
Rutte unterstrich, dass die Verdienste von US-Präsident Trump anerkannt werden müssten.
„MÜSSEN GEMEINSAM HANDELN“
Mark Rutte bezeichnete die gestrige Auseinandersetzung zwischen Trump und Selenskyj als „bedauerlich“ und sagte, sie müssten ihre Beziehung reparieren. „Es ist wichtig, dass Selenskyj einen Weg findet, seine Beziehungen zum US-Präsidenten und zum hochrangigen amerikanischen Führungsteam wiederherzustellen“, so Rutte.
Mark Rutte gab an, dieses Thema auch in Telefonaten mit Selenskyj und dem britischen Premierminister Keir Starmer angesprochen zu haben.
Der NATO-Generalsekretär sagte: „Ich habe zweimal mit Selenskyj telefoniert. Ich habe ihm Folgendes gesagt: Um einen dauerhaften Frieden für die Ukraine zu erreichen, müssen die USA, die Ukraine und Europa gemeinsam handeln.“
Darüber hinaus erinnerte Rutte daran, dass die USA während Trumps erster Amtszeit von 2017 bis 2020 den Verkauf von Javelin-Panzerabwehrraketensystemen genehmigt hätten, was es der Ukraine ermöglicht habe, auf Russland zu reagieren.