Erste Stellungnahme von AB InBev Efes nach Putins Zwangsverwaltung: 'Wir werden die Lage umfassend prüfen'
In einer Stellungnahme des Unternehmens AB InBev Efes, das unter Zwangsverwaltung gestellt wurde, heißt es: „Wir werden die Situation gemeinsam mit unseren Partnern umfassend prüfen und alle notwendigen Schritte einleiten.“
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Putin hatte im Rahmen einer zwangsverwalterähnlichen Maßnahme die Anteile an AB InBev Efes übernommen, einem Gemeinschaftsunternehmen von Anadolu Efes und einem belgischen Unternehmen in Russland.
Wie Euronews berichtet, reagierte der Getränkehersteller Anadolu Efes am Dienstag auf die „zwangsverwalterähnliche Beschlagnahmung“ der Anteile an dem Unternehmen AB InBev Efes, das 2018 als Joint Venture mit dem belgischen Konzern AB InBev in Russland gegründet worden war.
AB InBev Efes war mit 11 Brauereien und drei Mälzereien einer der drei größten Bierproduzenten in Russland.
Mit dieser Entscheidung, so heißt es, habe Moskau den letzten „ausländischen Investor“ im Brauereisektor unter seine Kontrolle gebracht.
Russischen Nachrichtenportalen zufolge hat Moskau die Anteile von AB InBev Efes durch eine „zwangsverwalterähnliche Methode“ übernommen.
Infolge dieser Entwicklung fielen die an der Istanbuler Börse gehandelten Aktien von Anadolu Efes am Dienstagmorgen von 237 TL auf bis zu 191,6 TL, was einem Rückgang von 19,63 Prozent entspricht.