Erster Monkey-B-Virus-Fall in Hongkong nachgewiesen
Hongkong hat bekannt gegeben, dass eine Person nach einem Angriff durch einen wilden Affen mit dem tödlichen Monkey-B-Virus infiziert wurde und nun im Krankenhaus um ihr Leben kämpft.
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Wie die Zeitung South China Morning Post berichtet, teilte das Zentrum für Gesundheitsschutz mit, dass der 37-Jährige am 21. März mit Fieber und Bewusstseinsstörungen in ein Krankenhaus in Tsuen Wan eingeliefert wurde.
Bei der Person, die Ende Februar bei einem Ausflug in den Kam Shan Country Park von einem wilden Affen angegriffen wurde, wurde nach einer Analyse der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit das Monkey-B-Virus nachgewiesen.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass sich der Zustand der betroffenen Person derzeit in einem kritischen Stadium befinde und sie auf der Intensivstation des Krankenhauses behandelt werde; die Untersuchungen zu dem Fall dauern an.
'EIN SELTENES EREIGNIS'
In der Erklärung wurde betont, dass die Krankheit, die durch Bisse oder Kratzer der in Hongkong weit verbreiteten Makaken auf den Menschen übertragen wird, grippeähnliche Symptome hervorruft und zu einer tödlichen Infektion des zentralen Nervensystems führen kann. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass eine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch äußerst selten vorkommt.
In der Mitteilung hieß es, dies sei der erste dokumentierte Fall einer Monkey-B-Virus-Infektion beim Menschen in Hongkong, während das Virus zuvor bereits in den USA, Kanada, China und Japan aufgetreten sei.
WARNUNG: 'SOFORT WASCHEN'
Die Gesundheitsbehörden von Hongkong warnten die Bevölkerung davor, Kontakt mit wilden Affen aufzunehmen, und empfahlen, bei Bissen oder Kratzern die betroffene Stelle sofort zu waschen, um das Infektionsrisiko zu verringern.
Der erste dokumentierte Fall einer Infektion eines Menschen mit dem Monkey-B-Virus wurde 1932 verzeichnet.