Essen Flüchtlinge in den USA Haustiere? Donald Trump behauptet es

Es wurde behauptet, dass illegale Einwanderer in den USA Haustiere und Straßenhunde sowie -katzen essen. Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump bekräftigte während der Präsidentschaftsdebatte diese Behauptungen und argumentierte, dass illegale Einwanderer Haustiere entführen und verzehren würden.

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12PUNTO AUSLANDSREDAKTION

Während der US-Präsidentschaftsdebatte am vergangenen Tag äußerte der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump, dass illegale Einwanderer Haustiere essen würden. Den Behauptungen zufolge entführen illegale Einwanderer Haustiere, um sie zu verzehren. Zudem brachten einige US-Bürger diese Vorwürfe in einer Live-Sendung eines Fernsehsenders zur Sprache, indem sie behaupteten, illegale Einwanderer gesehen zu haben, die Katzen und Hunde von der Straße mitnehmen, um sie zu 'essen'.

Die Behauptung kam erstmals während einer Live-Übertragung des Senders ABC News TV auf. Während eines Interviews, das ein ABC-Reporter mit US-Bürgern über den Präsidentschaftswahlkampf führte, äußerten zahlreiche Personen, dass Einwanderer Katzen und Hunde essen würden.

In dem Interview, das im Bezirk Springfield in Ohio geführt wurde, gaben Anwohner an, dass Straßen- und einige Haustiere 'verschwunden' seien. Die Teilnehmer des Interviews behaupteten, dass dies darauf zurückzuführen sei, dass illegale Einwanderer die Haustiere 'essen'. Die Anwohner, die erklärten, dass sie von Politikern die Abschiebung der Einwanderer erwarteten und Trump unterstützten, gerieten während der Sendung in eine Diskussion mit dem ABC-News-Reporter.

Springfield ist als ein Wahlbezirk bekannt, der Trump stark unterstützt.

Die Personen, die diese Behauptungen äußerten, gaben nicht an, direkt Zeugen eines Vorfalls geworden zu sein, sagten jedoch, sie hätten bemerkt, dass Tiere 'verschwunden' seien.

Andererseits betonte der ABC-News-Reporter, dass es keinerlei konkrete Beweise für diese Behauptungen gebe.

Donald Trump hingegen griff nach den Ereignissen in der ABC-News-Sendung die Behauptungen, dass Einwanderer Straßen- und Haustiere essen, in der Präsidentschaftsdebatte auf und verteidigte sie als wahr.

Die demokratische Kandidatin Kamala Harris zog es vor, auf Trumps Behauptungen in der Debatte nicht zu antworten, sondern – wie US-Medien kommentierten – mit 'verächtlichen Blicken' darüber hinwegzugehen.