Etwa 2.000 Schiffe und 20.000 Seeleute in der Straße von Hormus festgesetzt

Der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO), Arsenio Dominguez, erklärte, dass aufgrund des Krieges im Nahen Osten etwa 2.000 Schiffe und 20.000 Seeleute in der Straße von Hormus festgesetzt sind.

12punto

Während die Angriffe zwischen den USA, Israel und dem Iran andauern, ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus noch nicht zur Normalität zurückgekehrt. Der Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO), Arsenio Dominguez, erklärte, dass die aktuelle Lage in der Straße von Hormus eine „ernsthafte Herausforderung“ für die globale Schifffahrtsbranche darstelle und sagte: „In der Straße von Hormus sind 20.000 Seeleute festgesetzt und etwa 2.000 Schiffe können nicht weiterfahren.

Je länger die Schiffe dort verbleiben, desto länger sind die Besatzungen Stress und Erschöpfung ausgesetzt. Zudem gehen die Vorräte, die für den weiteren Betrieb der Schiffe erforderlich sind, zur Neige“, sagte er.

Dominguez wies darauf hin, dass Versicherungsunternehmen sich weigern, die Schäden und Kosten zu decken, und betonte, dass die große Mehrheit der Unternehmen entweder Verträge gekündigt oder hohe Prämien gefordert habe.

Dominguez erklärte, dass es dank der humanitären Hilfe der Anrainerstaaten der Meerenge derzeit keine humanitäre Krise auf den Schiffen gebe, und betonte, dass die IMO Druck ausübe, um einen humanitären Korridor für die Ausreise der Schiffe aus der Region zu schaffen.

Dominguez betonte, dass der Plan des US-Präsidenten Donald Trump, die Schiffe in der Meerenge zu eskortieren, nicht nachhaltig sei, da es keine Garantie dafür gebe, dass Handelsschiffe nicht ins Visier genommen würden und unschuldige Seeleute nicht ihr Leben verlören.