EU-Abgeordneter Matthias Ecke bei Plakatierung angegriffen
In Deutschland wurde der EU-Abgeordnete Matthias Ecke bei der Plakatierung angegriffen und schwer verletzt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte, dass ein solcher Angriff auf Ecke vor den Europawahlen, sollte sich ein politisches Motiv bestätigen, einen Angriff auf die Demokratie darstelle.
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In Dresden, im deutschen Bundesland Sachsen, wurde der Europaabgeordnete der Sozialdemokratischen Partei (SPD), Matthias Ecke (41), bei einem Angriff schwer verletzt.
Nach Angaben des SPD-Landesverbandes Sachsen wurde Ecke, der als Spitzenkandidat der Partei für die Europawahl in Sachsen antritt, während des Aufhängens von Wahlplakaten attackiert.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass der bei dem Angriff schwer verletzte EU-Abgeordnete operiert werden musste.
'UNSERE WERTE SIND UNTER ANGRIFF'
In einer gemeinsamen Erklärung der SPD-Landesvorsitzenden in Sachsen, Henning Homann und Kathrin Michel, wurde der Angriff auf Ecke als Alarmsignal für alle im Land bezeichnet und betont: "Unsere demokratischen Werte sind unter Angriff."
Die SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken und Lars Klingbeil verurteilten den Angriff ebenfalls und erklärten: "Die Täter wollen uns als Vertreter der demokratischen Gesellschaft einschüchtern, aber das wird ihnen niemals gelingen."
'DER RECHTSSTAAT WIRD REAGIEREN'
Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte, dass ein solcher Angriff auf Ecke vor den Europawahlen, sollte sich ein politisches Motiv bestätigen, einen Angriff auf die Demokratie darstelle.
Faeser erklärte, dass die Gewalt gegen die Demokratie eine neue Dimension erreicht habe und der Rechtsstaat darauf mit Härte reagieren werde.
Nach Angaben der Dresdner Polizei griffen vier unbekannte Personen in der Schandauer Straße einen 41-Jährigen an, der dort Plakate für die SPD aufhängte. Das Opfer wurde bei dem Angriff verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Kurz zuvor hatten vier Personen in derselben Straße bereits eine Person angegriffen, die Plakate für die Grünen aufhängte. Das sächsische Innenministerium gab bekannt, dass Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet wurden.