EU erhöht Personalzahl an der türkischen Grenze
Die Europäische Union wird die Zahl der Frontex-Mitarbeiter an den bulgarischen Grenzen zur Türkei und zu Serbien verdreifachen. Der neue Plan tritt am 20. März in Kraft.
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Die Europäische Union (EU) hat beschlossen, die Zahl der Mitarbeiter in den bulgarischen Grenzregionen zur Türkei und zu Serbien über ihre Grenzschutzagentur Frontex zu erhöhen. Mit diesem Schritt soll die Anzahl des in der Region tätigen Personals verdreifacht werden.
PERSONALZAHL WIRD VERDREIFACHT
Agenturdirektor Hans Leijtens kündigte am Grenzübergang Kapitan Andreevo an, dass ab dem 20. März zwischen 500 und 600 neue Frontex-Beamte eingesetzt werden. Dieser neue Schritt wird die Bemühungen Bulgariens zum Schutz der EU-Außengrenzen stärken.
AUCH MENSCHENRECHTSEXPERTEN DABEI
Es wurde mitgeteilt, dass sich unter den neu entsandten Beamten auch Experten für die Einhaltung der Menschenrechte befinden werden. Dies wird als Reaktion auf die Kritik an Frontex bezüglich Menschenrechtsverletzungen und Pushback-Praktiken gewertet.
BULGARIENS GRENZSICHERHEITSMASSNAHMEN
Bulgarien schützt seine 259 Kilometer lange Landgrenze zur Türkei seit 2017 mit Stacheldrahtzäunen und Wärmebildkameras. Diese Maßnahmen können jedoch die irreguläre Migration nicht vollständig verhindern.
UNTERSTÜTZUNG FÜR DEN SCHENGEN-BEITRITT
Der Frontex-Direktor betonte die Rolle Bulgariens beim Schutz der EU-Außengrenzen und erklärte seine volle Unterstützung für den Beitritt des Landes zum Schengen-Raum. Es wurde berichtet, dass der Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum für März vorgesehen ist, wobei zunächst die Freizügigkeit auf dem Luft- und Seeweg gewährleistet werden soll.
Diese Entwicklungen zeigen die Entschlossenheit der EU in Bezug auf Grenzsicherheit und den Kampf gegen irreguläre Migration. Mit dem Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum wird eine neue Ära in der Freizügigkeits- und Sicherheitspolitik der Region erwartet.