EU nimmt chinesische Unternehmen in Sanktionen gegen Russland auf

Die Europäische Union (EU) hat im Rahmen der Sanktionen, die sie aufgrund des Ukraine-Krieges gegen Russland verhängt hat, erstmals chinesische Unternehmen auf die Sanktionsliste gesetzt.

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Die Botschafter der 27 EU-Mitgliedstaaten haben sich im Grundsatz auf das 13. Sanktionspaket gegen Russland geeinigt.

AUCH CHINESISCHE FIRMEN BETROFFEN

Zu den Organisationen, die im Rahmen des Pakets auf die Sanktionsliste gesetzt wurden, gehören erstmals chinesische Unternehmen. Die auf dem chinesischen Festland registrierten Firmen Guangzhou Ausay Technology, Shenzhen Biguang Trading und Yilufa Electronics sowie das in der Sonderverwaltungszone Hongkong registrierte Unternehmen RG Solutions wurden aufgrund ihrer Handelsbeziehungen, die Russland im Krieg militärisch unterstützen könnten, auf die Sanktionsliste gesetzt.

Es wird behauptet, dass die Unternehmen russischen Käufern dabei helfen und vermitteln, Zugang zu in Europa hergestellten Produkten mit militärischer und ziviler Doppelanwendung zu erhalten.

Das Sanktionspaket, dessen Details noch nicht veröffentlicht wurden, soll voraussichtlich am 24. Februar, dem zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns, offiziell verabschiedet werden.

Die EU hat bisher 12 Sanktionspakete gegen Russland in Kraft gesetzt. Die Sanktionen gegen Russland erstrecken sich auf ein breites Spektrum, das Handel, Finanzen, Industrie, Technologie, Transport sowie Produkte mit doppeltem Verwendungszweck und Luxusgüter umfasst.