EU verlängert Sanktionen gegen Russland: 'Sie muss für den verursachten Schaden bezahlen'

Die Europäische Union (EU) hat mitgeteilt, dass sie die gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine um weitere sechs Monate verlängern wird.

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Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, informierte während des laufenden Treffens der EU-Außenminister in Brüssel über ihre Social-Media-Kanäle über die getroffenen Entscheidungen. Laut Kallas' Erklärung wurden die seit 2022 gegen Russland verhängten Sanktionen im Zusammenhang mit dem 'Ukraine-Krieg' um sechs Monate verlängert.

Kallas erklärte: 'Die Außenminister der EU-Länder haben sich auf eine erneute Verlängerung der Sanktionen gegen Russland geeinigt' und betonte, dass die Verlängerung der Sanktionen dazu führen werde, dass Moskau die Einnahmen zur Finanzierung des Krieges entzogen würden.

Im Rahmen der Entscheidung wird die Laufzeit der restriktiven Maßnahmen, die erstmals 2014 aufgrund der russischen Aktionen zur Destabilisierung der Ukraine eingeführt und nach dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 erheblich ausgeweitet wurden, bis zum 31. Juli 2025 verlängert.

Die EU hat bisher 15 Sanktionspakete gegen Russland in Kraft gesetzt. In diesem Rahmen werden weitreichende Beschränkungen angewendet, die Handel, Finanzen, Energie (einschließlich Erdöl und Kohle), Industrie, Technologie, Transport, Güter mit doppeltem Verwendungszweck, Luxusgüter sowie Gold und Diamanten umfassen.

Die estnische EU-Hohe Vertreterin kommentierte: 'Russland muss für den Schaden bezahlen, den es verursacht.'

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas

DIE SANKTIONEN DER EU GEGEN RUSSLAND

Zu den Sanktionen gehören unter anderem das Verbot der Einfuhr von auf dem Seeweg transportiertem Rohöl und bestimmten Erdölprodukten aus Russland in die EU, der Ausschluss mehrerer russischer Banken aus dem internationalen Zahlungssystem SWIFT sowie die Aussetzung der Aktivitäten zahlreicher Medienorganisationen.

Auf der Sanktionsliste der EU stehen mehr als 2.000 Personen und Organisationen.

Die Laufzeit der Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland wird alle sechs Monate verlängert. Die Laufzeit der aktuellen Sanktionen wäre am 31. Januar 2025 abgelaufen. Für die Entscheidung zur Verlängerung dieser Sanktionen ist Einstimmigkeit erforderlich.

Aufgrund von Bedenken im Energiebereich hatte Ungarn der Entscheidung zur Verlängerung der Sanktionen eine Zeit lang nicht zugestimmt.