EU warnt Fluggesellschaften vor Nutzung des iranischen Luftraums

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die Europäische Kommission haben Fluggesellschaften aufgrund des iranischen Angriffs auf Israel am gestrigen Tag und der angekündigten Vergeltungsmaßnahmen Israels davor gewarnt, den iranischen Luftraum zu nutzen.

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In einer auf der Website der EASA veröffentlichten Erklärung wurde Fluggesellschaften empfohlen, den iranischen Luftraum auf allen Flughöhen zu meiden.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass diese gemeinsam mit der EU-Kommission getroffene „Empfehlung“, die aufgrund des iranischen Angriffs auf Israel und der angekündigten Vergeltungsabsichten Israels ausgesprochen wurde, bis zum 31. Oktober gültig ist.

Die EASA betonte, die Entwicklungen genau zu verfolgen, und merkte an, dass die Entscheidung je nach Lage verlängert oder zurückgezogen werden könne.

IRANS RAKETENANGRIFFE AUF ISRAEL

Die iranischen Revolutionsgarden hatten gestern mitgeteilt, dass ein Raketenangriff auf Israel durchgeführt wurde, das die „nationale Sicherheit“ des Iran bedroht habe.

Es wurde erklärt, dass der Angriff als Reaktion auf die israelischen Angriffe erfolgte, bei denen Hamas-Chef Ismail Haniyeh, Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah und der iranische Brigadegeneral Abbas Nilforoushan getötet wurden.

Das iranische Staatsfernsehen meldete später, dass etwa 200 Raketen auf Israel abgefeuert wurden und dabei erstmals Hyperschallraketen vom Typ Fattah-1 zum Einsatz kamen. Nach dem Start der Raketen heulten im ganzen Land, insbesondere in Tel Aviv, die Sirenen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte in einer Videobotschaft, dass der Iran mit dem Raketenangriff einen „schweren Fehler begangen habe und dafür bezahlen werde“.