Europäische Union beendet fossile Brennstoffimporte aus Russland bis 2027
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte im Rahmen der Generalversammlung der Vereinten Nationen an, dass die EU ihre Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen bis zum Jahr 2027 vollständig beenden werde. Von der Leyen erklärte, dass der wirtschaftliche Druck auf den Kreml durch neue Sanktionen und ein Verbot von LNG-Importen weiter erhöht werde.
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Die Europäische Union (EU) bereitet sich darauf vor, einen bedeutenden Schritt zur vollständigen Beendigung ihrer Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland zu unternehmen. Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, stellte die Grundzüge dieses strategischen Plans während ihres Besuchs in New York der Öffentlichkeit vor. Nach einem Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump veröffentlichte von der Leyen eine Erklärung über soziale Medien, in der sie festhielt, dass die EU das Ziel verfolge, die Importe fossiler Brennstoffe aus Russland bis zum Jahr 2027 auf null zu senken.
In ihrem Beitrag betonte von der Leyen insbesondere die Notwendigkeit, die Energieeinnahmen Russlands zu reduzieren. Mit Blick auf den Russland-Ukraine-Krieg während des Gesprächs mit den USA sagte von der Leyen: "Wir sind uns einig, dass es notwendig ist, die Einnahmen, die Russland aus fossilen Brennstoffen erzielt, rasch zu verringern."
Mit dem neuen Sanktionspaket, das die Europäische Union vorbereitet hat, wird ein vollständiges Verbot für den Import von Flüssigerdgas (LNG) aus Russland eingeführt. Zudem werden zusätzliche Beschränkungen für Ölraffinerien und Ölhändler, die in Drittländern tätig sind, umgesetzt. In der Erklärung von von der Leyen stach die Aussage hervor: "Europa wird bis 2027 das Kapitel der russischen fossilen Brennstoffe vollständig abgeschlossen haben."
NEUE SCHRITTE FÜR SICHERHEIT UND VERTEIDIGUNG
Die Kommissionspräsidentin gab an, dass man auch Maßnahmen gegen die Verletzungen des europäischen Luftraums durch den Kreml prüfe. Von der Leyen merkte an, dass solche Provokationen dazu dienten, die Reaktion der EU zu testen, und verwies darauf, dass die Verteidigungskapazitäten an den östlichen Grenzen Europas gestärkt würden.
Andererseits kamen bei dem Treffen auch die Entwicklungen im Nahen Osten zur Sprache. Von der Leyen bekräftigte die Erwartung einer humanitären Lösung mit den Worten: "Wir sind uns beide einig, dass das Leid der Zivilbevölkerung ein Ende haben muss. Europa unterstützt entschlossen die Zwei-Staaten-Lösung."
Ein weiteres wichtiges Thema war die Frage der in der Ukraine verschwundenen Kinder. Von der Leyen dankte US-Präsident Trump für sein entschlossenes Engagement in dieser Angelegenheit und fügte hinzu, dass Europa und die USA ihre gemeinsame Arbeit für die Rückführung der ukrainischen Kinder fortsetzen werden.