Europas größtes Bordell Pascha beschlagnahmt: Menschenschmuggel aufgedeckt

Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen hat das Bordell Pascha, das größte seiner Art in Europa, beschlagnahmt. Grund für die Beschlagnahmung ist der Verdacht auf Menschenschmuggel, bei dem wohlhabende Chinesen illegal nach Deutschland gebracht wurden. Das Pascha war 2021 von einer chinesischen Geschäftsfrau erworben und im März 2024 an eine in Dubai ansässige Beratungsfirma übertragen worden.

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Das Bordell Pascha, das größte seiner Art in Europa, wurde auf Antrag der Regierung, durch Anordnung der Staatsanwaltschaft und per Gerichtsbeschluss beschlagnahmt.

Damit ist die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, nun Eigentümerin des Bordells, in dem mehr als 150 Frauen der Prostitution nachgehen und 90 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Wie Ali Gülen von der Zeitung Sözcü berichtet, wurden die Grundbucheinträge eingefroren; die Beschlagnahmung wurde am 8. August im Namen des Landes Nordrhein-Westfalen durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf vollzogen. Der Grund für die Beschlagnahmung ist der Verdacht, dass nach dem Kauf durch eine wohlhabende Chinesin für 11 Millionen Euro reiche Chinesen oder Asiaten gegen eine Zahlung von 250.000 bis 400.000 Euro pro Person illegal nach Europa geschleust wurden.

CHINESEN WERDEN AUF ILLEGALEM WEG NACH DEUTSCHLAND GEBRACHT

Es wird darauf hingewiesen, dass die Beschlagnahmung derzeit als vorläufige Maßnahme gilt, jedoch später in eine endgültige Einziehung umgewandelt werden könnte.

Es stellte sich heraus, dass hinter dem Kauf Mitglieder einer Schleuserbande stecken, die seit Jahren wohlhabende Chinesen durch Bestechung und auf illegalen Wegen nach Deutschland bringen. Im April durchsuchten rund tausend Polizisten bundesweit Wohnungen und Villen von Anwälten, Steuerberatern, Unternehmern und einigen Politikern.

DER BETRIEB GEHT AKTIV WEITER

Es wurde bekannt, dass die Anführer der Bande der Anwalt Johannes D. und sein Komplize Claus B. sind, die zudem Verbindungen zu Politikern unterhalten.

Das Pascha, das 2021 von der Firma der wohlhabenden Chinesin erworben wurde, war etwa einen Monat vor der Razzia, im März 2024, an eine in Dubai ansässige Beratungsfirma übertragen worden.

Die Person, die das Pascha derzeit als Mieter betreibt, überweist die Gelder weiterhin an die deutsche Schwestergesellschaft des Unternehmens aus Dubai. Zudem wird berichtet, dass das Pascha weiterhin aktiv in Betrieb ist.