Evakuierungen nach Erdbeben in der Ägäis: Angst vor Vulkanausbruch
Aufgrund der zunehmenden seismischen Aktivität auf der griechischen Insel Santorin haben die Behörden „Notfallmaßnahmen“ ergriffen. Schulen wurden geschlossen, während Anwohner und Besucher vor dem Erdbebenrisiko gewarnt wurden.
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Die intensive seismische Aktivität, die in den letzten Tagen in der Ägäis verzeichnet wurde, hat die Behörden zum Handeln veranlasst. Im Rahmen der Maßnahmen, die aufgrund der auf der Insel Santorin beobachteten seismischen Bewegungen ergriffen wurden, blieben die Schulen für einen Tag geschlossen, und es wurden Warnungen vor möglichen Risiken in der Region ausgesprochen.
Nach den Erdbeben, die sich in den letzten 24 Stunden auf Santorin ereigneten, hielten die Behörden eine Dringlichkeitssitzung ab. Dabei wurde beschlossen, die Schulen am Montag (3. Februar) zu schließen, große Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zu untersagen und einige Gebiete zu evakuieren.
Wie Reuters berichtet, wurden die lokale Bevölkerung und Touristen dazu aufgerufen, hinsichtlich eines möglichen Erdbeben- oder Tsunami-Risikos wachsam zu sein.
Griechische Seismologen äußerten ihre Besorgnis über die Zunahme der seismischen Aktivität in der Region. Experten wiesen zudem auf das Tsunami-Risiko hin, das aufgrund der Nähe der unterseeischen Verwerfungslinien zur Oberfläche besteht.
Die griechische Regierung setzt ihre Vorbereitungen auf mögliche Szenarien fort. Die Behörden bewerten die Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruchs, ähnlich wie in den Jahren 2011-2012. Santorin ist als eine Region bekannt, die im Laufe der Geschichte Schauplatz zahlreicher seismischer und vulkanischer Ereignisse war.
SEISMISCHE AKTIVITÄTEN AUF DER INSEL SANTORIN
Die für ihre vulkanische Struktur bekannte Insel Santorin war in der Vergangenheit Schauplatz großer Vulkanausbrüche. Geowissenschaftler untersuchten die Möglichkeit, dass die in der Region aufgetretenen kleineren Erdbeben mit vulkanischer Aktivität in Verbindung stehen könnten.
Messungen in der Caldera von Santorin deuten darauf hin, dass sich das Magma unter der Erde bewegt. Die Erschütterungen, die seit einer Woche auf der Insel anhalten, waren meist von geringer Stärke.
Der Vulkan auf Santorin brach zuletzt im Jahr 1950 aus und verursachte Auswirkungen geringen Ausmaßes. Die Behörden haben Maßnahmen gegen mögliche Risiken ergriffen, indem sie die seismischen Bewegungen auf der Insel überwachen.
Es wurde berichtet, dass die seismische Aktivität in der Region den Tourismusbetrieb nicht beeinträchtigt. Erdbebenforschungszentren riefen die Öffentlichkeit dazu auf, vorsichtig gegenüber Falschinformationen zu sein, die Panik auslösen könnten. Wissenschaftler erklärten, dass die Bewegungen auf der Insel durch regelmäßige Beobachtungen bewertet werden.