Explosion in Kohlenmine im Iran: 52 Arbeiter ums Leben gekommen
Die Zahl der Todesopfer bei der Explosion in einer Kohlenmine in der iranischen Provinz Süd-Chorasan ist auf 52 gestiegen; in der Provinz wurde eine dreitägige Trauerzeit ausgerufen.
İHA
Die Bilanz der Kohlenminen-Explosion in der Stadt Tabas in der iranischen Provinz Süd-Chorasan verschlechtert sich weiter. Die Zahl der Menschen, die bei der durch eine Methangasansammlung in den Blöcken B und C der Mine verursachten Explosion ums Leben kamen, ist auf 52 gestiegen.
In einem Bericht des staatlichen Fernsehens wurde mitgeteilt, dass während der Rettungsarbeiten für die 22 im Block C eingeschlossenen Arbeiter alle Arbeiter aufgrund der zunehmenden Methangaskonzentration ums Leben kamen.
DREITÄGIGE TRAUERZEIT AUSGERUFEN
In einer nach der Katastrophe veröffentlichten Erklärung der Gouverneursverwaltung von Süd-Chorasan wurde den Familien der bei der Explosion in der Kohlenmine Verstorbenen das Beileid ausgesprochen. In der Erklärung wurde zudem eine dreitägige Trauerzeit in der Provinz angekündigt.
Unterdessen erklärte der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf in einer Stellungnahme auf seinem Social-Media-Konto zu dem Vorfall in der Kohlenmine: „Dieser Unfall hat uns alle tief getroffen. Es ist bedauerlich, dass sich solche Unfälle wiederholen. Als Parlament hat die Identifizierung der Verantwortlichen und derjenigen, die fahrlässig gehandelt haben, für uns Priorität.“