Fast 95 Millionen Menschen in Europa leben von Armut bedroht
In der Europäischen Union (EU) waren im vergangenen Jahr rund 95 Millionen Menschen von Armut bedroht. Die Länder mit den niedrigsten Quoten für Armut oder soziale Ausgrenzung waren Tschechien mit 12 Prozent, Slowenien mit 14 Prozent sowie Finnland und Polen mit jeweils 16 Prozent.
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Das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) hat Daten zu den Menschen veröffentlicht, die im Jahr 2023 in den EU-Ländern von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht waren.
Demnach war im vergangenen Jahr 21 Prozent der Bevölkerung in der EU von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.
94,6 MILLIONEN MENSCHEN AN DER ARMUTSGRENZE
In den EU-Ländern lebten 94,6 Millionen Menschen an der Armutsgrenze.
Die Länder mit den höchsten Quoten an Menschen, die an der Armutsgrenze leben, waren Rumänien mit 32 Prozent, Bulgarien mit 30 Prozent, Spanien mit 27 Prozent und Griechenland mit 26 Prozent.
Die Länder mit den niedrigsten Quoten für Armut oder soziale Ausgrenzung waren Tschechien mit 12 Prozent, Slowenien mit 14 Prozent sowie Finnland und Polen mit jeweils 16 Prozent.
Die Armutsquote wurde in Deutschland mit 21,3 Prozent, in Frankreich mit 20,4 Prozent und in Italien mit 22,8 Prozent ermittelt.