FBI äußert sich zu Drohungen gegen Trumps neue Kabinettskandidaten
Beamte des US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation (FBI) haben mitgeteilt, dass sie die „möglichen Drohungen“ gegen einige der von Donald Trump, dem gewählten Präsidenten der USA, für sein neues Kabinett nominierten Personen sehr ernst nehmen.
AA
In einer schriftlichen Stellungnahme des FBI-Nationalpressebüros mit Sitz in Washington D.C. wurde erklärt, dass man sich einer Reihe von Entwicklungen bewusst sei, die auf Trumps neue Kabinettskandidaten abzielten.
In der Erklärung hieß es: „Das FBI ist sich zahlreicher Bombendrohungen und taktischer Angriffspläne bewusst, die auf Kandidaten und Ernennungen der neuen Regierung abzielen, und wir arbeiten diesbezüglich mit unseren Partnern bei den Strafverfolgungsbehörden zusammen.“
Es wurde betont, dass „alle möglichen Drohungen ernst genommen werden“, und die US-Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, alles, was ihr verdächtig vorkommt, „umgehend den Strafverfolgungsbehörden zu melden“.
Trumps Sprecherin und neue Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte die Drohungen gegen einige Kabinettskandidaten, machte jedoch keine Angaben zu den Namen der Bedrohten oder deren Anzahl.
Einige der neuen Kabinettskandidaten erklärten über verschiedene Plattformen, dass sie und ihre Familienmitglieder gestern Abend und heute Morgen mit Drohungen konfrontiert wurden.
ZU DEN PERSONEN, DIE VON DROHUNGEN BERICHTEN, GEHÖREN AUCH NAMEN WIE LEE ZELDIN UND ELISE STEFANIK
Lee Zeldin, der von Trump als Leiter der US-Umweltschutzbehörde (EPA) nominiert wurde, gab heute in einem Social-Media-Beitrag bekannt, dass eine Drohnachricht an sein Haus geschickt wurde, die ihn und seine Familie zum Ziel hatte.
Auch Elise Stefanik, Trumps Nominierte für das Amt der ständigen Vertreterin bei den Vereinten Nationen (UN), erklärte über ihren X-Account, dass sie über eine Bombendrohung gegen ihr Haus informiert worden sei.
Die Staatspolizei von New York gab dazu eine Erklärung ab, in der es hieß, dass ihre zuständigen Teams und „auf Sprengstoffsuche spezialisierte K9-Einheiten“ das Haus von Stefanik „durchsucht“ und „keine Sprengvorrichtung gefunden“ hätten.
Darüber hinaus teilte das Sheriff-Büro des Okaloosa County in Florida mit, dass am Morgen eine Bombendrohung gegen einen Briefkasten eingegangen sei, der angeblich dem ehemaligen Kongressabgeordneten Matt Gaetz gehöre; bei der anschließenden Untersuchung sei jedoch nichts gefunden worden.
Unterdessen berichteten US-Medien, dass auch John Ratcliffe, Trumps Kandidat für den CIA-Direktorposten, Pete Hegseth, der Kandidat für das Verteidigungsministerium, und Brooke Rollins, die Kandidatin für das Landwirtschaftsministerium, bedroht worden seien.