FBI vereitelt Bombenanschlag auf das New York State Capitol

Das FBI hat die 35-jährige Jessica Bowie festgenommen, die einen Anschlag auf das New York State Capitol geplant haben soll.

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Das US-Bundesamt für Ermittlungen (FBI) hat die Festnahme der 35-jährigen Jessica Bowie bekannt gegeben, die einen Bombenanschlag auf das New York State Capitol geplant haben soll. Die in Albany lebende Bowie soll beabsichtigt haben, den Anschlag zu einem Zeitpunkt zu verüben, an dem sich Senatoren im Gebäude aufhielten.

Den Ermittlungsakten zufolge geriet Bowie ins Visier der Sicherheitsbehörden, nachdem sie auf ihren Social-Media-Konten Inhalte geteilt hatte, die als Propaganda für die Terrororganisation IS eingestuft wurden. Die Verdächtige, die vor etwa fünf Jahren radikalisiert worden sein soll, wurde laut Berichten in einer Operation der gemeinsamen Anti-Terror-Taskforce des FBI gefasst.

Nach Angaben der Behörden nahm Bowie Kontakt zu verdeckten Ermittlern auf, die sich als IS-Vermittler ausgaben. Im Juli und August besuchte sie das Gebäude des New York State Capitol mindestens fünfmal und fertigte Fotos an. Es wird berichtet, dass die Verdächtige mit 200 Dollar, die sie von den Agenten erhalten hatte, in einem Baumarkt Materialien kaufte, die für den Bau einer Bombe verwendet werden könnten.

Zudem soll Bowie für den Fall einer Konfrontation mit der Polizei eine Pistole und Munition angefordert haben; sie wurde bei dem Treffen festgenommen, das für die Übergabe dieser Waffen vereinbart worden war.

Craig Tremaroli, Leiter des FBI-Außenbüros in Albany, erklärte, dass die Verdächtige in Tonaufnahmen dem IS die Treue geschworen habe. In der Strafanzeige heißt es, Bowie habe darüber gesprochen, nach dem Anschlag auch den Times Square und das Weiße Haus ins Visier zu nehmen, falls ihr die Flucht gelänge; zudem habe sie geäußert, Trump und die Senatoren töten zu wollen.

Die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, dankte den Teams des FBI und der Staatspolizei für den Einsatz. Hochul gab bekannt, dass die Sicherheitsvorkehrungen am State Capitol aufgrund politischer Gewalt und Drohungen gegen öffentliche Gebäude bereits verschärft worden seien und derzeit keine unmittelbare Bedrohung für die Öffentlichkeit bestehe.