Die Fed hat ihre Entscheidung zum Leitzins bekannt gegeben

Die US-Notenbank hat den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 4,00 bis 4,25 Prozent gesenkt.

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Die Fed hat den Zielbereich für den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 4,00 bis 4,25 Prozent gesenkt, unter Berufung auf Anzeichen einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivitäten und zunehmende Abwärtsrisiken für den Arbeitsmarkt. Diese Entscheidung spiegelt das Bestreben der Zentralbank wider, angesichts der wachsenden Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten ein Gleichgewicht zwischen ihren Zielen der maximalen Beschäftigung und einer Inflationsrate von 2 Prozent zu wahren.

SIE HABEN EINGERÄUMT, DASS DIE UNSICHERHEIT HOCH IST

In der Erklärung nach der FOMC-Sitzung hieß es: "Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass sich das Beschäftigungswachstum verlangsamt hat, die Arbeitslosenquote leicht gestiegen ist (aber weiterhin niedrig bleibt) und die Inflation zwar gestiegen ist, aber auf einem 'etwas hohen' Niveau verharrt." Die Fed räumte ein, dass die Unsicherheit hoch sei, und betonte, dass sie weiterhin wachsam gegenüber den Risiken für beide Seiten ihres Mandats bleiben werde.

Die einzige Gegenstimme kam von Stephen I. Miran, der eine stärkere Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte bevorzugt hätte, was zeigt, dass es innerhalb des Offenmarktausschusses (FOMC) Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, wie aggressiv auf die sich ändernden Bedingungen reagiert werden sollte.

Mit Blick auf die Zukunft erklärte die Fed, dass sie eingehende Daten sorgfältig bewerten werde, bevor sie weitere politische Anpassungen vornehme. Die Zentralbank bekräftigte zudem ihr Engagement, ihre Bilanz zu verkleinern und weiterhin Staatsanleihen, Agenturschuldtitel sowie hypothekenbesicherte Wertpapiere zu veräußern.

Der Ausschuss betonte, dass er bereit sei, die Geldpolitik bei Bedarf anzupassen, falls neue Risiken auftreten sollten, die das Erreichen seiner Ziele gefährden könnten.