Feuerwache ohne Brandmeldeanlage abgebrannt

In einer neuen Feuerwache im deutschen Bundesland Hessen ist ein Feuer ausgebrochen. Wie sich herausstellte, verfügte das Gebäude über keine Brandmeldeanlage; die Wache und die darin befindlichen Einsatzfahrzeuge brannten vollständig nieder.

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In einer neuen Feuerwache in der Stadt Stadtallendorf im deutschen Bundesland Hessen ist am Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Während bei dem Brand niemand verletzt wurde, wurden die erst im Januar 2024 eröffnete Feuerwache sowie mehr als 10 darin untergebrachte Einsatzfahrzeuge vollständig zerstört.

Wie DW Türkçe unter Berufung auf die Polizei Gießen berichtet, ergaben die Untersuchungen des Hessischen Landeskriminalamtes, die von einem Sachverständigen unterstützt wurden, keine Hinweise auf Brandstiftung. Der durch das Feuer verursachte Sachschaden, der auf einen technischen Defekt zurückgeführt wird, wird auf 20 bis 24 Millionen Euro geschätzt.

Den Informationen zufolge nahm das Feuer seinen Ausgang in einem Feuerwehrfahrzeug, das mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet war und über einen externen Stromanschluss verfügte.

KEINE BRANDMELDEANLAGE VORHANDEN

Patrick Schulz, Brandinspektor der Feuerwehr Stadtallendorf, erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass in dem Gebäude keine Brandmeldeanlage installiert war. Schulz gab an, dass während der Bauphase des Gebäudes ein Gutachten erstellt worden sei, in dem zu dem Schluss gekommen wurde, dass der Einbau einer Brandmeldeanlage in der Wache nicht erforderlich sei.

Ein Sprecher des hessischen Innenministeriums merkte an, dass die Installation einer Brandmeldeanlage in der betreffenden Einrichtung freiwillig gewesen sei und man sich gegen den Einbau eines solchen Systems entschieden habe.

 

Norbert Fischer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Hessen, betonte in seiner Bewertung des Vorfalls die Bedeutung der Erhöhung der Arbeitssicherheit in Feuerwachen. Fischer sagte: "Ich hoffe, dass der Vorfall viele Menschen zum Nachdenken und Handeln anregt."