Frankreich verbietet soziale Apps in Ministerien aus Sicherheitsgründen
Der französische Staat hat aus Sicherheitsbedenken die Nutzung von WhatsApp, Telegram und Signal in allen Ministerien verboten.
12punto
Die französische Regierung ersetzt gängige Instant-Messaging-Apps durch französische Alternativen, um die Kommunikationssicherheit zu erhöhen.
FORDERT NUTZUNG VON 'FRANZÖSISCHEN MESSAGING-APPS'
Die französische Führung hat alle Ministerien dazu aufgefordert, WhatsApp, Telegram und Signal aufzugeben und stattdessen französische Messaging-Apps zu nutzen. Unter diesen befindet sich Olvid, eine von französischen Cybersicherheitsexperten entwickelte Anwendung, bei der sowohl Nachrichten als auch Metadaten verschlüsselt werden. Premierministerin Elisabeth Borne forderte die Regierungsmitarbeiter auf, "alle notwendigen Maßnahmen" zu ergreifen, um Olvid bis zum 8. Dezember in Betrieb zu nehmen.
Das Büro der Premierministerin erklärte, dass alle Regierungsmitglieder und Ministerien die französische App auf ihren Telefonen und Computern installieren müssen, um die Kommunikationssicherheit zu stärken und "andere Instant-Messaging-Dienste zu ersetzen".
MINISTERIEN WERDEN 'OLVID' NUTZEN
In dem Regierungsdokument wurde auch Tchap erwähnt, ein Messaging-System, das für Beamte reserviert ist. Jean-Noel Barrot, der für Digitales zuständige Minister Frankreichs, schrieb in einem Social-Media-Beitrag, dass die Messaging-App bereits seit Juli 2022 von seinem Team genutzt werde. Barrot sagte: "Im Dezember wird die gesamte Regierung Olvid, den sichersten Instant-Messaging-Dienst der Welt, nutzen."