Freilassung der Geiseln in Gaza beginnt morgen um 10.00 Uhr

Das israelische Staatsfernsehen gab bekannt, dass im Rahmen der mit der Hamas erzielten Einigung die erste Gruppe von Geiseln ab morgen um 10.00 Uhr freigelassen wird.

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Dem israelischen Staatsfernsehen KAN zufolge, das sich auf einen hochrangigen israelischen Beamten beruft, sieht der allgemeine Rahmen der mit der Hamas getroffenen Vereinbarung vor, dass Israel die Namen der freizulassenden Geiseln am Vorabend über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erhält.

FREILASSUNG DER GEISELN FÜR MORGEN ERWARTET

Im Gegenzug wurde mitgeteilt, dass Israel die Namen der palästinensischen Häftlinge, die freigelassen werden sollen, ebenfalls an das IKRK übergeben wird. In dem Bericht hieß es weiter, dass die Familien der israelischen Geiseln, deren Freilassung für morgen erwartet wird, heute Abend nicht informiert würden; die Geiseln würden nach ihrer Übergabe zunächst medizinisch untersucht und erst danach mit ihren Familien zusammengeführt werden.

In dem Bericht hieß es: "Die Verfahren zur Freilassung der Geiseln werden jeden Tag um 10.00 Uhr morgens beginnen."

Es wurde darauf hingewiesen, dass die freizulassenden Geiseln zunächst an das IKRK übergeben werden, um nach Israel gebracht zu werden, und dass die palästinensischen Häftlinge erst freigelassen werden, nachdem die israelischen Geiseln den Behörden übergeben wurden.

WAFFENRUHE KÖNNTE VERLÄNGERT WERDEN

Es wurde betont, dass im Rahmen der Einigung für jede freigelassene israelische Geisel täglich drei palästinensische Häftlinge freikommen sollen und dass jeder einzelne Schuss in der Region als Verletzung der Vereinbarung gewertet würde, jedoch nicht zwangsläufig das Ende der Vereinbarung bedeute.

Zudem wurde in dem Bericht erwähnt, dass eine Verlängerung der humanitären Pause nach Ablauf der vier Tage vorgesehen sei, um die Freilassung weiterer israelischer Geiseln zu ermöglichen. Unterdessen berichtete das israelische Armeeradio, dass gemäß der Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas palästinensische minderjährige Häftlinge gemeinsam mit ihren Müttern freigelassen werden sollen.

In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass Ägypten, Katar und die USA als Garanten für die Vereinbarung fungieren. Da sich schätzungsweise 80 Frauen und Kinder in der Gewalt der Hamas befinden, sei eine Verlängerung der humanitären Pause auf bis zu sieben Tage möglich.

Musa Abu Marzuk, Leiter des Büros für internationale Beziehungen der Hamas, hatte zuvor erklärt, dass die humanitäre Pause in den Kämpfen zwischen Israel und der Hamas am Donnerstag, dem 23. November, um 10.00 Uhr beginnen werde.