Friedenssignal von Putin für die Ukraine: Wir wollen den Konflikt beenden
Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich zum Russland-Ukraine-Krieg und erklärte: „Auch wir wollen den Konflikt beenden.“ Er fügte hinzu: „Diejenigen, die Russland gestern noch eine strategische Niederlage zufügen wollten, sprechen jetzt darüber, wie der Konflikt schnell beendet werden kann.“
İHA
Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte am ersten Tag des neuen Jahres das Wischnewski-Militärkrankenhaus und traf dort mit Soldaten, die im Ukraine-Krieg gedient haben, sowie mit Vertretern des Militärkrankenhauses zusammen.
„DIE UKRAINE IST NICHT UNSER FEIND, ABER...“
In seiner Erklärung während des Besuchs sagte Putin, die Ukraine sei nicht ihr Feind, aber westliche Länder würden die Ukraine instrumentalisieren. Er betonte: „Die Ukraine ist nicht unser Feind. Es gibt jedoch andere Leute (die ukrainische Führung), die Russland eine strategische Niederlage zufügen wollen. Es gibt aber auch Menschen, die uns sympathisch gegenüberstehen und uns moralisch unterstützen. Sie haben das Kiewer Regime lange Zeit gefüttert, um einen Konflikt zu schüren. Leider ist ihnen das gelungen, und sie versuchen nun, mit Hilfe der Ukraine ihre Kriegsziele gegen Russland zu erreichen.“
„WIR WOLLEN DEN KONFLIKT IN DER UKRAINE BEENDEN“
Putin betonte, dass die Ukraine an der Front gescheitert sei und die westlichen Akteure ihre Ziele nicht erreicht hätten: „Diejenigen, die noch gestern Russland eine strategische Niederlage zufügen wollten, sprechen jetzt darüber, wie der Konflikt schnell beendet werden kann. Auch wir wollen den Konflikt beenden, und zwar so schnell wie möglich. Aber zu unseren eigenen Bedingungen. Wir haben nicht den Wunsch, ewig zu kämpfen. Wir werden jedoch nicht von unserer Position abrücken.“
„KEIN VERBRECHEN AN ZIVILISTEN ODER ÄHNLICHE TERRORAKTE WERDEN UNBEANTWORTET BLEIBEN“
Putin erinnerte an den Raketenangriff der Ukraine auf die russische Stadt Belgorod, bei dem 24 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden. Er kündigte an, dass Russland auf diesen Angriff reagieren werde: „Das Ziel hierbei ist es, uns einzuschüchtern und eine Art Unsicherheit in unserem Land zu erzeugen. Wir werden unsere Angriffe, wie ich bereits erwähnte, natürlich verstärken. Kein Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung in Belgorod oder ähnliche Terrorakte werden unbeantwortet bleiben oder ungestraft bleiben. Wir greifen mit hochpräzisen Waffen vor allem militärische Einrichtungen sowie Zentren der (ukrainischen) Soldaten und Söldner an. Sie müssen bemerkt haben, dass solche Angriffe am Tag nach dem Terroranschlag in Belgorod durchgeführt wurden. Wir tun es heute und werden es auch morgen tun.“