Friedensvertragsverhandlungen zwischen den Außenministern Aserbaidschans und Armeniens in Berlin haben begonnen

Die Außenminister Aserbaidschans und Armeniens sind in der deutschen Hauptstadt Berlin zu Friedensgesprächen zusammengekommen.

İHA

Aserbaidschan und Armenien führen im Rahmen der Verhandlungen über ein Friedensabkommen Gespräche, um die Konflikte zu beenden, die nach der Operation Aserbaidschans zur Rückeroberung von Bergkarabach andauerten. Ziel der Gespräche ist es, Grenzstreitigkeiten beizulegen und das für die wirtschaftliche Entwicklung der Region notwendige Friedensklima zu schaffen.

Die Friedensverhandlungen zwischen Aserbaidschan und Armenien werden in Deutschland fortgesetzt. Nach Angaben des aserbaidschanischen Außenministeriums haben die Gespräche zwischen den Delegationen unter der Leitung des Außenministers Ceyhun Bayramov und des armenischen Außenministers Ararat Mirsojan in der Villa Borsig begonnen, die vom deutschen Außenministerium als Gästehaus genutzt wird. Bei dem Treffen wird das erwartete Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien erörtert.

DIE LETZTEN VERHANDLUNGEN FANDEN IN MOSKAU STATT

Der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan, die sich am 17. Februar auf der 60. Münchner Sicherheitskonferenz in Deutschland trafen, hatten ihre Außenminister mit der Fortsetzung der Friedensvertragsverhandlungen zwischen den beiden Ländern beauftragt. Aliyev und Paschinjan hatten zudem beschlossen, dass die Grenzziehungskommissionen zusammenkommen sollen.