Frühzeitige Stimmabgabe für die Kongress-Zwischenwahlen in den USA hat in Virginia begonnen
Vor den Kongress-Zwischenwahlen am 3. November hat in Virginia die vorzeitige Stimmabgabe begonnen; Umfragen sehen die Demokraten vorn.
12punto
Während der Countdown für die am 3. November 2026 stattfindenden Kongress-Zwischenwahlen in den USA läuft, hat in einigen Bundesstaaten der Prozess der vorzeitigen Stimmabgabe begonnen. Im Rahmen des Wahlkalenders sind die Wähler in Virginia nun an die Urnen gerufen.
Während in Virginia die vorzeitige Stimmabgabe angelaufen ist, wurden auch in Minnesota und South Dakota die Wahlunterlagen für die Wähler zugänglich gemacht. Die Zwischenwahlen werden im Hinblick auf das Machtgleichgewicht im Kongress aufmerksam verfolgt.
Aktuelle Umfragedurchschnitte, die landesweit veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Demokraten insbesondere im Rennen um das Repräsentantenhaus einen Vorteil gegenüber den Republikanern haben. Laut dem Umfragedurchschnitt von RealClearPolitics liegen die Demokraten bei der allgemeinen Präferenzumfrage bei 50,3 Prozent, während die Republikaner bei 41,6 Prozent stehen.
Diesem Bild zufolge liegen die Demokraten in den allgemeinen Präferenzumfragen für das Repräsentantenhaus 8,7 Prozentpunkte vor den Republikanern. Einige Umfragen zu den Senatsrennen deuten ebenfalls darauf hin, dass die Demokraten Sitze gewinnen könnten.
Auf der Prioritätenliste der Wähler steht die Wirtschaft an erster Stelle. Laut einer Umfrage der Marquette Law School, die zwischen dem 2. und 9. September durchgeführt wurde, nannten 37 Prozent der Befragten Inflation und Lebenshaltungskosten, 16 Prozent die Wirtschaft und 10 Prozent den Iran-Krieg als wichtigste Themen.
Während auch der Anstieg der Kraftstoffpreise unter den wirtschaftlichen Themen hervorsticht, wird davon ausgegangen, dass die Außenpolitik und die Kriegsthematik weiterhin Einfluss auf die Wahlstimmung haben.