Fünf Menschen bei bewaffnetem Angriff in Frankreich getötet

In der Nähe der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen wurden fünf Menschen, darunter Migranten, durch Schüsse getötet.

AA

Im Norden Frankreichs wurden fünf Menschen, darunter Migranten, getötet.

Berichten der nationalen Presse zufolge wurden die fünf Personen gegen 16.00 Uhr Ortszeit in der Nähe von Dünkirchen erschossen; bei zwei der Opfer soll es sich um Migranten und bei zwei weiteren um Sicherheitskräfte handeln. Vier der Morde ereigneten sich in der Gemeinde Loon-Plage, einer in der Gemeinde Wormhout.

Salome Bahri, Verantwortliche der Hilfsorganisation "Utopia 56", erklärte zum Vorfall, dass gegen 16.15 Uhr Ortszeit in einem Lager mit Migranten in Loon-Plage Schüsse gefallen seien.

Bahri gab an, sie habe ihrem Team nach den Schüssen befohlen, das Lagergelände zu verlassen, die Mitarbeiter des Vereins seien evakuiert worden und zahlreiche Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräfte seien am Tatort eingetroffen.

Es wurde berichtet, dass es bei dem Angriff im Migrantenlager auch Verletzte gab, die von den entsandten Rettungskräften erstversorgt wurden.

VERDÄCHTIGER STELLTE SICH DER GENDARMERIE

Der 22-jährige Verdächtige, der als mutmaßlicher Täter des Angriffs in Loon-Plage gilt, hat sich der Gendarmerie gestellt.

Während der Verdächtige, in dessen Auto drei Schusswaffen gefunden wurden, vernommen wird, hat die Staatsanwaltschaft Dünkirchen eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet.

Im Fall der Gemeinde Wormhout wurde gemeldet, dass die leblose Leiche einer Person gefunden wurde, die durch Schüsse in den Kopf und verschiedene Körperteile getötet worden war. Während zu den Details dieses Vorfalls keine Informationen gegeben wurden, dauern die Ermittlungen an.