G7-Außenminister warnen Israel vor Angriff auf Rafah

Die Außenminister der G7-Staaten – USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und Kanada – haben Israel davor gewarnt, eine umfassende Bodenoffensive auf die Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens zu starten, in der Zivilisten Zuflucht gesucht haben.

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In einer gemeinsamen Erklärung der G7-Außenminister, die unter italienischem Vorsitz im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz zu ihrem ersten Treffen zusammenkamen, wurde zu sofortigem Handeln angesichts der katastrophalen humanitären Krise im Gazastreifen aufgerufen, insbesondere mit Blick auf die 1,5 Millionen Zivilisten, die in Rafah Schutz suchen. Zudem wurde vor den "potenziell verheerenden Folgen" einer umfassenden israelischen Militäroffensive auf Rafah für die Zivilbevölkerung gewarnt.

"UNGEHINDERTE UNTERSTÜTZUNG FÜR ZIVILISTEN MUSS GEWÄHRLEISTET SEIN"

In der Erklärung wurde betont, dass der schnelle, sichere und ungehinderte Zugang für humanitäre Hilfe in den Gazastreifen absolute Priorität habe. Alle Parteien müssten sicherstellen, dass die Zivilbevölkerung ungehindert Unterstützung erhalte, einschließlich der Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, medizinischer Hilfe, Treibstoff und Unterkünften sowie des Zugangs für Telekommunikation und humanitäre Helfer.

In der Erklärung wurde zudem die Einrichtung wirksamer Systeme zur Sicherung von Hilfskonvois und humanitären Anlaufstellen gefordert. Zudem müsse die Einreise von mehr UN-Personal, Fahrzeugen und Ausrüstung für die Verteilung der Hilfsgüter gestattet und die Kapazitäten für die humanitäre Hilfe deutlich ausgebaut werden.

Die G7-Außenminister äußerten zudem ihre Besorgnis über das Risiko einer gewaltsamen Vertreibung palästinensischer Zivilisten aus dem Gazastreifen.