G7-Gipfel beginnt in Kanada im Schatten des Iran-Israel-Konflikts

In der kanadischen Region Kananaskis findet der G7-Gipfel statt. Auf der Tagesordnung des Treffens stehen globale Handelspolitik sowie die Konflikte zwischen Israel und dem Iran.

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Der in der kanadischen Region Kananaskis stattfindende G7-Gipfel beginnt im Schatten der globalen Handelspolitik sowie der zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran. US-Präsident Donald Trump, der zur Teilnahme am Gipfel nach Kanada gereist ist, wird gemeinsam mit den anderen Staats- und Regierungschefs Fragen des Handels und der internationalen Sicherheit erörtern.

Neben Themen wie Trumps Zöllen und einer neuen Welle von US-Importzöllen wird auch der Israel-Iran-Konflikt ein zentraler Tagesordnungspunkt sein. Während Trump das Recht Israels auf Selbstverteidigung unterstützt, rufen andere Staatschefs, wie der französische Präsident Emmanuel Macron, die Parteien dazu auf, eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden.

TRUMP TELEFONIERTE VOR DEM GIPFEL MIT PUTIN

Vor dem Gipfel führte Trump ein Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Macron reagierte auf dieses Gespräch mit Kritik und betonte, dass Putin im Nahen Osten nicht als Vermittler auftreten könne und internationale Normen verletze.

Unterdessen halten sich auch die Staats- und Regierungschefs aus Brasilien, Südafrika, Indien und Südkorea in Kanada auf, um Handelsabkommen zu verhandeln. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sucht trotz der unentschlossenen Haltung Trumps weiterhin Unterstützung für den Kampf seines Landes gegen Russland.

Es wird nicht erwartet, dass auf dem Gipfel eine gemeinsame Erklärung zu Themen wie der Ukraine oder dem Klimawandel veröffentlicht wird. Ob die Staats- und Regierungschefs eine gemeinsame Haltung insbesondere zum Israel-Iran-Konflikt einnehmen werden, bleibt ungewiss.