Gaetz hatte zurückgezogen: Trump gibt neuen Kandidaten für das Justizministerium bekannt

Nachdem der von Donald Trump für das Justizministerium nominierte Matt Gaetz aufgrund von Kontroversen seine Kandidatur zurückgezogen hatte, gab der designierte US-Präsident bekannt, dass er die ehemalige Generalstaatsanwältin von Florida, Pam Bondi, für diesen Posten nominiert.

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Donald Trump nominiert Pam Bondi für das Justizministerium, nachdem Gaetz zurückgetreten ist

Auf der Social-Media-Plattform Truth Social erklärte Trump, dass er die ehemalige Generalstaatsanwältin des Bundesstaates Florida, Bondi, für das Justizministerium nominiert habe, und fügte hinzu: "Pam war fast 20 Jahre lang als Staatsanwältin tätig, ist sehr hart gegen Kriminelle vorgegangen und hat die Straßen für die Familien in Florida sicherer gemacht."

Trump erklärte, dass das Ministerium gegen ihn und andere Republikaner instrumentalisiert worden sei, und führte weiter aus:

"Das wird nun nicht mehr der Fall sein. Pam wird das Justizministerium wieder auf das Ziel konzentrieren, Verbrechen zu bekämpfen und die USA wieder sicher zu machen."

Gaetz, der aufgrund einer Untersuchung des Ethikausschusses des Repräsentantenhauses in der amerikanischen Öffentlichkeit für Diskussionen gesorgt hatte, hatte sich gestern über seinen X-Account geäußert.

Gaetz argumentierte, dass die Kontroversen zu einer "ungerechtfertigten Ablenkung" für die Trump-Regierung geworden seien, und erklärte, dass er seine Kandidatur für das Ministeramt zurückziehe.

VORWÜRFE DES SEXUELLEN MISSBRAUCHS GEGEN GAETZ

Der erste Kandidat von Trump für das Amt des Justizministers, der ehemalige Kongressabgeordnete Gaetz, war mit Vorwürfen wie "Zahlung von Geld an zwei Frauen als Gegenleistung für sexuelle Handlungen", "sexuelle Beziehungen mit einer Minderjährigen" und "Drogenkonsum" konfrontiert worden.

Aufgrund der Vorwürfe gegen Gaetz wurde eine Untersuchung durch den Ethikausschuss des Repräsentantenhauses eingeleitet, in deren Ergebnis ein Bericht erstellt wurde.

Trotz des öffentlichen Drucks wurde berichtet, dass Trump sich gegen die Veröffentlichung des besagten Berichts ausgesprochen habe; die Ablehnung der Veröffentlichung aufgrund des Widerstands der Republikaner im Kongress hatte für Empörung gesorgt.