Moody's senkt Kreditwürdigkeit Frankreichs
Die internationale Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit Frankreichs von Aa2 auf Aa3 herabgestuft und den Ausblick auf stabil geändert. Die Herabstufung basiert auf der Prognose, dass die Haushaltskonsolidierung aufgrund der Schwächung der öffentlichen Finanzen des Landes und der politischen Spaltung erschwert wird.
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In einer Erklärung der internationalen Ratingagentur Moody's wurde mitgeteilt, dass die Kreditwürdigkeit Frankreichs von Aa2 auf Aa3 herabgestuft wurde.
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass die Herabstufung die Ansicht widerspiegelt, dass sich die öffentlichen Finanzen des Landes in den kommenden Jahren erheblich abschwächen werden, wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Wahrscheinlichkeit höher sei, dass die politische Zersplitterung eine sinnvolle Haushaltskonsolidierung verhindere.
ERINNERUNG AN DEN STURZ DER REGIERUNG
Unter Hinweis darauf, dass die Regierung Anfang Dezember gestürzt war, wurde erklärt, dass von der neuen Regierung erwartet werde, im Jahr 2025 ein Sondergesetz zur Sicherung der Kontinuität der öffentlichen Verwaltung zu verabschieden. Es wurde jedoch betont, dass es mit Blick auf die Zukunft unwahrscheinlich sei, dass die nächste Regierung die Haushaltsdefizite nachhaltig reduzieren könne, und es wurde die Information gegeben, dass die öffentlichen Finanzen Frankreichs in den nächsten drei Jahren voraussichtlich schwächer ausfallen werden als im Oktober prognostiziert.
Es wurde zudem vermerkt, dass der Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Landes von negativ auf stabil revidiert wurde, wobei der stabile Ausblick die wesentlichen Kreditstärken Frankreichs widerspiegele.
Moody's hatte den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Frankreichs im Oktober von stabil auf negativ geändert.