Überraschender S-400-Vorstoß aus Russland: Wieder am Verhandlungstisch?
Es wurde behauptet, dass Russland erwägt, die S-400-Luftabwehrsysteme, die 2019 an die Türkei geliefert, aber nicht aktiv genutzt wurden, zurückzunehmen.
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Während weltweit Kriege und Krisen andauern, haben viele Länder bei Russland wegen Luftabwehrsystemen angefragt. Es wurde jedoch bekannt, dass Moskau über keine S-400-Bestände verfügt, die über den eigenen Bedarf hinausgehen.
Aus diesem Grund wird behauptet, dass Russland in Erwägung zieht, die S-400-Systeme, die 2019 an die Türkei geliefert, von Ankara jedoch nicht in Betrieb genommen wurden, zurückzukaufen, um sie an andere Länder zu verkaufen.
Andererseits verringert die Türkei ihre Abhängigkeit von den S-400-Systemen zunehmend dank des Luftabwehrsystems „Stahlkuppel“ (Çelik Kubbe), das in den letzten Jahren mit eigenen nationalen Mitteln entwickelt wurde. Die Raketen der S-400, die nicht in den NATO-Schirm integriert werden können, haben zudem die Hälfte ihrer Lagerdauer erreicht und benötigen Wartung.
USA HATTTEN F-35-LIEFERUNG GESTOPPT
Die Türkei kaufte 2017 im Rahmen eines Abkommens mit Russland zwei S-400-Systeme für 2,5 Milliarden Dollar; die Lieferungen erfolgten 2019. In diesem Prozess verhängten die USA jedoch CAATSA-Sanktionen gegen die Türkei und schlossen Ankara aus dem F-35-Kampfjetprogramm aus.
WIEDER AM VERHANDLUNGSTISCH?
In der aktuellen Situation führt die Türkei weiterhin Gespräche mit den USA über die Beschaffung von F-16-Kampfjets. Angesichts des Wunsches Ankaras, in Zukunft zum F-35-Projekt zurückzukehren, wird jedoch eingeschätzt, dass die Türkei einer Rückgabe der S-400-Systeme offen gegenüberstehen könnte.