Unruhen auf den Straßen von Paris: Polizei setzt Pfefferspray gegen Rechtsextremismus-Gegner ein
In der französischen Hauptstadt Paris ist die Polizei mit Pfefferspray gegen Demonstranten vorgegangen, die den Wahlsieg des linken Bündnisses bei den vorgezogenen Parlamentswahlen feierten.
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In Frankreich, das auf vorgezogene Parlamentswahlen zusteuert, ist das Neue Volksfront-Bündnis nach vorläufigen Ergebnissen die stärkste Kraft in der Nationalversammlung geworden.
Demonstranten, die sich auf dem Place de la République in Paris gegen die extreme Rechte versammelt hatten, feierten den Wahlsieg des linken Bündnisses.
Mit französischen und palästinensischen Flaggen in den Händen sowie Transparenten mit Aufschriften wie „Von Paris bis Gaza: Die extreme Rechte wird nicht durchkommen“, „Kein Platz für Faschisten in unseren Vierteln“ und „Revolution“ skandierten die Demonstranten Parolen gegen die rechtsextreme Rassemblement National (RN) und den Faschismus.
Während die Demonstration anfangs eine festliche Stimmung hatte, nahmen die Spannungen zwischen Polizei und Demonstranten im weiteren Verlauf zu.
Einige Demonstranten setzten Gegenstände wie Fahrräder in Brand und bewarfen die Polizei mit Feuerwerkskörpern und verschiedenen Gegenständen.
Die Polizei verfolgte die Demonstranten, um sie zu zerstreuen, und setzte dabei Pfefferspray ein.
Die Feuerwehr traf am Einsatzort ein und löschte die brennenden Fahrräder mitten auf der Straße.
Die Nacht, in der es in Paris drunter und drüber ging, wurde so von den Objektiven eingefangen...