Waldbrände in Los Angeles dauern an: Feuerwehr untersucht beschädigte Häuser
Aufgrund der anhaltenden Waldbrände in Los Angeles sind mehr als 100.000 Menschen von Evakuierungen betroffen. Die Behörden warnen die Bevölkerung eindringlich vor der Zerstörung und Gefahr durch die Brände und erklären die Gebiete für „nicht sicher“. Während die Zahl der Todesopfer durch die Feuer steigt, wurden viele Teile der Stadt schwer beschädigt. Feuerwehrteams haben die durch die Brände in Mitleidenschaft gezogenen Häuser untersucht.
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Lokale Behörden in Los Angeles informierten in einer Pressekonferenz über die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit den Waldbränden.
EVAKUIERUNGSBEFEHL FÜR 105.000 BÜRGER
Der Sheriff des Los Angeles County, Robert Luna, teilte mit, dass für 105.000 Stadtbewohner im Zusammenhang mit den Palisades- und Eaton-Bränden weiterhin ein Evakuierungsbefehl gilt, während für 87.000 weitere Bewohner eine Evakuierungswarnung besteht.
Luna erklärte, man verstehe, wie schwer es für die Bewohner sei, ihren Häusern fernzubleiben, betonte jedoch, dass die Brandgebiete nach wie vor nicht sicher seien: "Einige dieser Gebiete gleichen buchstäblich Kriegsgebieten. Es gibt umgestürzte Strommasten, Stromleitungen auf dem Boden und noch immer schwelende Brände; es ist absolut nicht sicher", sagte er.
Luna teilte zudem mit, dass bisher 29 Personen festgenommen wurden. Vier davon hätten gegen die Ausgangssperre verstoßen, während die anderen in Plünderungen und Diebstähle verwickelt gewesen seien, wobei sich einige sogar als Feuerwehrleute ausgegeben hätten.
AUFRUF ZUR GEDULD
Die Feuerwehrchefin der Stadt Los Angeles, Kristin Crowley, riet den geflüchteten Bewohnern zur Geduld und warnte, dass die Bedingungen in den Brandgebieten eine Rückkehr weiterhin zu gefährlich machten.
"KEIN STROM, KEIN WASSER"
Crowley erklärte: "Im Gebiet Palisades gibt es weiterhin aktive Brände, was eine extreme Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Zudem gibt es in der Region keinen Strom, kein Wasser, Gasleitungen sind gebrochen und es gibt einsturzgefährdete Gebäude."
Crowley betonte, dass die Einsatzkräfte ihr Möglichstes täten, um die Brände unter Kontrolle zu bringen und den Menschen eine Rückkehr in ihre Häuser zu ermöglichen. Sie gab bekannt, dass der Palisades-Brand zu 11 Prozent, der Eaton-Brand zu 27 Prozent sowie die Hurst- und Kenneth-Brände zu 90 Prozent unter Kontrolle seien.
STELLUNGNAHME VON TRUMP
Auf der Pressekonferenz wies die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, Behauptungen zurück, wonach es zwischen der demokratisch geführten Stadtverwaltung und dem gewählten republikanischen Präsidenten Donald Trump Spannungen oder einen Mangel an Kommunikation gebe. Sie erklärte, man stehe bereits mit Vertretern der kommenden Regierung in Kontakt.
Bass wies darauf hin, dass es zwar kein direktes Gespräch mit Trump gegeben habe, sagte aber: "Ich habe an einem Gespräch mit dem Bezirksverwalter und dem Gouverneur teilgenommen, um den gewählten Präsidenten zu einem Besuch in Los Angeles einzuladen, und wir haben direkt mit einem Vertreter der neuen Regierung gesprochen. Es war ein positives Gespräch."
Die Bezirksverwalterin von Los Angeles, Kathryn Barger, teilte mit, dass sie Trump zudem ein Einladungsschreiben geschickt habe, damit er sich "aus erster Hand ein Bild von der durch diese Waldbrände verursachten Zerstörung machen" und mit den betroffenen Bewohnern sprechen könne.
Während mehr als 37.000 Acres Land verbrannt sind, gaben die Stadtbehörden bekannt, dass bisher mehr als 12.000 Gebäude beschädigt wurden und 57.000 weitere Strukturen durch die Brände gefährdet seien.
FEUERWEHR UNTERSUCHT BESCHÄDIGTE HÄUSER
Am fünften Tag der anhaltenden Waldbrände in der Stadt Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien wurden die Zerstörungen in den Wohngebieten dokumentiert.