Gaza-Diplomatie zwischen Iran und Ägypten

Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und der ägyptische Außenminister Sameh Shoukry haben die anhaltende humanitäre Krise in Palästina erörtert.

AA

Nach Angaben der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRNA führten Abdollahian und sein ägyptischer Amtskollege Shoukry ein Telefonat.

Abdollahian betonte, „dass es wichtig sei, die Konsultationen zwischen den beiden Ländern über die aktuelle Krise in Palästina und die Wege zur Beendigung der brutalen Angriffe Israels auf Zivilisten im Gazastreifen und im Westjordanland fortzusetzen“.

BETONUNG DER KONSULTATIONEN

Abdollahian verwies auf die Bedeutung des außerordentlichen Treffens der Staats- und Regierungschefs der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, das am 12. November in Riad stattfinden soll, um die Angriffe Israels auf den blockierten Gazastreifen zu erörtern, und erklärte, dass sie bereit seien, die gemeinsamen Konsultationen zwischen Teheran und Kairo fortzusetzen.

Abdollahian sagte, dass der Iranische Rote Halbmond bereit sei, über Ägypten humanitäre Hilfe nach Gaza zu senden.

Der ägyptische Außenminister Shoukry verwies seinerseits auf die Schritte seines Landes zur Bereitstellung internationaler humanitärer Hilfe für die Bevölkerung von Gaza und erklärte, er schätze die Haltung und die Bemühungen der arabischen und islamischen Länder sowie des Irans in dieser Angelegenheit.

Shoukry betonte, dass bilaterale und multilaterale Konsultationen fortgesetzt werden müssten, um einen Waffenstillstand in Gaza zu erreichen, den Krieg zu beenden und humanitäre Hilfe für die Bevölkerung von Gaza zu leisten.