Gefahr auf Santorin: Vulkanische Aktivitäten sorgen für Panik
Die seit Wochen anhaltenden Erdbeben auf Santorin sorgen in der Ägäis-Region für Besorgnis. Es wurde festgestellt, dass sich das Vulkangestein um 6 Zentimeter verschoben und um 4 Zentimeter angehoben hat. Griechische Wissenschaftler äußerten sich zu den möglichen Auswirkungen dieser Veränderungen.
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Die Erdbebenwellen, die auf der Insel Santorin in der Ägäis seit über 20 Tagen anhalten, beunruhigen die Bevölkerung in der Region. Während Griechenland aufgrund der Erschütterungen den Ausnahmezustand ausgerufen hat und viele Schulen geschlossen wurden, verfolgen Experten die Entwicklungen genau. Thanasis Ganas, Forschungsdirektor am Geodynamischen Institut Griechenlands, machte wichtige Aussagen zur aktuellen Lage.
Ganas erklärte gegenüber dem griechischen Fernsehsender Alpha TV, dass die sogenannte „Caldera“ – eine geologische Formation, die durch das Einstürzen des Bodens nach einem Vulkanausbruch entsteht – seit August 2024 um etwa 4 Zentimeter angehoben wurde. Zudem gab Ganas an, dass sich die Caldera um etwa 6 Zentimeter nach Osten verschoben habe, und betonte, dass diese Entwicklung aufmerksam beobachtet werden müsse.
'KEINE STARKER AUSBRUCH ZU ERWARTEN'
Der Professor für Seismologie, Kostas Synolakis, erklärte, dass ein vulkanischer Ausbruch in der Region keine massiven Auswirkungen haben werde. Synolakis sagte: 'In der Nähe der Insel Santorin, am Kolumbo-Vulkan, treten Gase vom Meeresboden aus. Wenn diese seismischen Vibrationen mit der Bewegung vulkanischer Flüssigkeiten in Richtung Oberfläche zusammentreffen, ist ein vulkanischer Ausbruch zwar möglich, dieser wird jedoch keine sehr große Stärke besitzen'.