Gemälde „Bildnis Fräulein Lieser“ für 32 Millionen Dollar versteigert
Das dem österreichischen Maler Gustav Klimt zugeschriebene Gemälde „Bildnis Fräulein Lieser“, das fast 100 Jahre lang als verschollen galt, wurde für 32 Millionen Dollar versteigert.
İHA
In der österreichischen Hauptstadt Wien wurde das Gemälde „Bildnis Fräulein Lieser“ des österreichischen Modernisten Gustav Klimt, das fast 100 Jahre lang als verschollen galt, im Wiener Auktionshaus im Kinsky versteigert.
Nachdem das Gemälde auf einen Wert zwischen 32 und 53 Millionen Dollar geschätzt worden war, fand es für 32 Millionen Dollar einen Käufer. Die Identität des Käufers wurde nicht öffentlich bekannt gegeben.
Es wird darauf hingewiesen, dass Klimt mit dem betreffenden Gemälde im Jahr 1917 begann, ein Jahr vor seinem Tod. Es wird angenommen, dass das Gemälde zwischen 1918 und 1925 der Familie Lieser übergeben wurde.
Es wird vermutet, dass das Porträt eine der Töchter der Familie darstellt, die damals einen hohen Status in der Wiener Gesellschaft innehatte.
NUR EINMAL AUSGESTELLT
Das Auktionshaus im Kinsky erklärte, dass das Gemälde in den 1960er Jahren von einem Rechtsvorgänger des Einlieferers erworben wurde und über drei aufeinanderfolgende Erbgänge in den Besitz des jetzigen Eigentümers gelangte. Zudem wurde mitgeteilt, dass das Werk 1926 nur ein einziges Mal ausgestellt wurde und seitdem nicht mehr öffentlich zu sehen war.
Das Gemälde wurde im Namen der derzeitigen Eigentümer gemäß den Washingtoner Prinzipien zum Verkauf angeboten, die zur Lösung der anhaltenden Probleme bei der Identifizierung und Rückgabe von Kunstwerken geschaffen wurden, die während der NS-Zeit in Deutschland beschlagnahmt wurden.