Gemeinsamer Grenzübergang zwischen Kosovo und Nordmazedonien

Der nordmazedonische Ministerpräsident Mickoski und der kosovarische Ministerpräsident Kurti trafen sich zur Eröffnung des modernisierten gemeinsamen Grenzübergangs.

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Am Grenzübergang Bllace-Hani i Elezit zwischen den Balkanländern Nordmazedonien und Kosovo wurde ein gemeinsames Grenzabfertigungsverfahren eingeführt, um den Grenzverkehr zu erleichtern, Wartezeiten zu verkürzen und die Effizienz der Grenzkontrollen zu steigern. Anlässlich der Inbetriebnahme fand am Grenzübergang Bllace-Hani i Elezit eine feierliche Zeremonie statt.

An der Zeremonie nahmen der nordmazedonische Ministerpräsident Hristijan Mickoski, der kosovarische Ministerpräsident Albin Kurti sowie Minister beider Länder und zahlreiche geladene Gäste teil.

"WIR ZEIGEN, DASS EINE GRENZE KEINE MAUER SEIN MUSS"

Ministerpräsident Mickoski erklärte in seiner Rede vor Ort: „Wir beginnen damit, das erste Kapitel eines gemeinsamen, neuen, modernen und pragmatischen Abschnitts unserer gegenseitigen Zusammenarbeit zu schreiben.“

Mickoski betonte, dass diese Arbeit nicht nur die Modernisierung eines Grenzübergangs bedeute, sondern auch die Eröffnung einer neuen Perspektive für die Bürger, die Wirtschaft und die gesamte Region. Er fuhr fort:

„Heute zeigen wir hier, dass eine Grenze keine Mauer sein muss. Eine Grenze kann und sollte eine gemeinsame Brücke sein – eine Brücke, die Menschen, Ideen und Möglichkeiten verbindet. Eine Brücke, auf der über Vertrauen, Zusammenarbeit, wirtschaftlichen Austausch sowie die Entwicklung von Kultur und Tourismus gesprochen wird. Eine Brücke, über die Millionen von Bürgern, aber auch Millionen von Hoffnungen und Plänen ziehen werden.“

Mickoski fügte hinzu, dass diese Grenze bisher ein Hindernis dargestellt habe, nun aber zu einem Symbol für Modernität, Integration und regionale Reife geworden sei.

ERLEICHTERUNG DES GRENZVERKEHRS ERWARTET

Ministerpräsident Kurti sagte in seiner Rede, dass gemeinsame Grenzübergänge neue Kooperationspunkte seien, die beide Länder noch enger miteinander verbinden und die gutnachbarschaftlichen Beziehungen weiter stärken würden.

Kurti wies darauf hin, dass im Jahr 2024 mehr als 5 Millionen Menschen die drei Grenzübergänge zwischen den beiden Ländern passiert hätten, was ein Zeichen für die starken Bindungen zwischen den Staaten sei. „Das neue gemeinsame Grenzmodell in Bllace basiert auf dem Prinzip 'Eintritt-Eintritt', was ein konkreter und praktischer Beweis für das wachsende Vertrauen zwischen uns ist“, so Kurti.

Nach den Reden besichtigten die Gäste den gemeinsamen Grenzübergang.