Griechischer Außenminister Gerapetritis: Fortschritte mit der Türkei erzielt

Der griechische Außenminister Giorgos Gerapetritis teilte mit, dass in den Beziehungen zu Ankara in einigen Bereichen Fortschritte erzielt wurden.

AA

Gerapetritis äußerte sich im Vorfeld seines Besuchs in New York am 23. Februar zur Teilnahme an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in einem Interview mit der griechisch-amerikanischen Zeitung Ethnikos Kiriks zum Dialogprozess zwischen der Türkei und Griechenland.

Gerapetritis erklärte, dass in den Beziehungen zu Ankara in einigen Bereichen Fortschritte erzielt worden seien, und bezeichnete insbesondere den Rückgang von Zwischenfällen im Zusammenhang mit dem Luftraumstreit, die Stärkung der Zusammenarbeit in der Migrationsfrage sowie den Anstieg des Handelsvolumens als positive Entwicklungen.

Gerapetritis betonte, dass Griechenland bei seinen Souveränitätsrechten keine Zugeständnisse machen werde, und sagte: „Es ist nicht realistisch zu erwarten, dass die Türkei von einigen ihrer langjährigen Forderungen abrückt. Wir sind lediglich offen für Verhandlungen auf der Grundlage des Völkerrechts bezüglich der Abgrenzung des Festlandsockels und der ausschließlichen Wirtschaftszone.“

Gerapetritis behauptete, dass die Türkei die Angelegenheiten in der Ägäis und im östlichen Mittelmeer in einen umfassenden Verhandlungsprozess verwandle, betonte jedoch, dass der Dialog trotz der Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern fortgesetzt werden müsse.

Der griechische Minister wies auf die Bedeutung der Offenhaltung der Kommunikationskanäle hin und erklärte, dass die Diplomatie Vorrang haben müsse, um die Stabilität in der Region zu wahren.