Großbritannien äußert Besorgnis über Israel

Während mit Spannung erwartet wird, welche Schritte Israel nach dem negativen Ausgang der Waffenstillstandsgespräche mit der Hamas unternehmen wird, hat Großbritannien seine Besorgnis über die Möglichkeit eines israelischen Militärangriffs auf Rafah zum Ausdruck gebracht.

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In einer Erklärung des britischen Außenministeriums heißt es: „Wir sind zutiefst besorgt über die Möglichkeit eines israelischen Militärangriffs auf Rafah im Süden des Gazastreifens.“

Ein Sprecher des britischen Außenministeriums antwortete auf eine entsprechende Frage und erklärte: „Wir sind zutiefst besorgt über die Möglichkeit eines Militärangriffs auf Rafah, wo die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens Zuflucht gesucht hat und wo sich der Grenzübergang Rafah befindet, der für die Versorgung der Bedürftigen von entscheidender Bedeutung ist.“

„ARBEIT AN EINEM DAUERHAFTEN WAFFENSTILLSTAND ERFORDERLICH“

Der Sprecher betonte, dass die Priorität im Gazastreifen darin liegen müsse, eine sofortige humanitäre Feuerpause zu erreichen, Hilfsgüter in die Region zu bringen, die Geiseln freizubekommen und auf einen nachhaltigen, dauerhaften Waffenstillstand hinzuarbeiten.

An Israel gerichtet sagte der Sprecher: „In diesem Konflikt sind bereits zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen. Alle Parteien müssen das humanitäre Völkerrecht achten. Wir fordern Israel dazu auf, seine Operationen auf militärische Ziele zu beschränken und größere Sorgfalt walten zu lassen, um zivile Opfer und die Zerstörung von Wohnhäusern zu vermeiden.“