Großbritannien besorgt über mögliche Angriffe Israels

Der britische Außenminister David Cameron hat seine tiefe Besorgnis über die Möglichkeit eines israelischen Angriffs auf Rafah im Süden des Gazastreifens zum Ausdruck gebracht.

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In einer Erklärung auf seinem X-Account sagte Cameron: "Ich bin zutiefst besorgt über die Aussicht auf eine militärische Offensive in Rafah, wo die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens Zuflucht gesucht hat."

Cameron betonte zudem, dass die Priorität darauf liegen müsse, durch eine humanitäre Kampfpause die Lieferung von Hilfsgütern in die Region zu ermöglichen, die Freilassung der Geiseln sicherzustellen und auf einen nachhaltigen, dauerhaften Waffenstillstand hinzuarbeiten.

Ein Sprecher des britischen Außenministeriums hatte auf eine entsprechende Anfrage geantwortet und erklärt: "Wir sind zutiefst besorgt über die Möglichkeit einer militärischen Offensive in Rafah, wo die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens Zuflucht gesucht hat und wo sich der Grenzübergang Rafah befindet, der für die Versorgung der Bedürftigen mit Hilfsgütern von entscheidender Bedeutung ist."

ARBEIT AN DAUERHAFTEM WAFFENSTILLSTAND ERFORDERLICH

Der Sprecher hatte darauf hingewiesen, dass die Priorität im Gazastreifen darin bestehen müsse, eine sofortige humanitäre Kampfpause zu erreichen, Hilfsgüter in die Region zu bringen, die Geiseln freizubekommen und auf einen nachhaltigen, dauerhaften Waffenstillstand hinzuarbeiten.

An Israel gerichtet sagte der Sprecher: "In diesem Konflikt sind bereits zahlreiche Zivilisten ums Leben gekommen. Alle Parteien müssen das humanitäre Völkerrecht achten. Wir fordern Israel auf, seine Operationen auf militärische Ziele zu beschränken und mehr Sorgfalt walten zu lassen, um zivile Opfer und die Zerstörung von Wohnhäusern zu vermeiden."