Großbritannien setzt Handelsgespräche mit Kanada aus

Großbritannien hat die seit zwei Jahren laufenden Verhandlungen über ein Post-Brexit-Handelsabkommen mit Kanada aufgrund von Differenzen bei Fleisch- und Käseimporten ausgesetzt.

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Berichten der britischen Presse zufolge wurde der Handel zwischen Großbritannien und Kanada nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zunächst auf Basis der Übernahme bestehender Abkommen fortgesetzt, während beide Länder in den letzten zwei Jahren über ein neues Post-Brexit-Handelsabkommen verhandelten.

Großbritannien hat jedoch beschlossen, die im März 2022 begonnenen Gespräche aufgrund von Meinungsverschiedenheiten beim Handel mit Fleisch und Käse zu stoppen.

In den Berichten wurde ein Sprecher der britischen Regierung mit den Worten zitiert: "Handelsverhandlungen sind ein komplexer Prozess, aber manchmal ist es richtig, eine Pause einzulegen, wenn keine Fortschritte erzielt werden. Wir sind offen dafür, in Zukunft wieder Gespräche mit Kanada aufzunehmen, um eine stärkere Handelsbeziehung aufzubauen."

Kanada hatte zuvor Zugeständnisse beim Export von "hormonbehandeltem Rindfleisch" gefordert, das nach britischem Recht bisher blockiert war.

Die britische Ministerin für Wirtschaft und Handel, Kemi Badenoch, erklärte zudem Anfang der Woche, dass Kanada bei Milchprodukten sehr restriktiv sei, was "ein schwieriges Diskussionsklima geschaffen habe".