Große Empörung unter Armeniern über US-Vizepräsident JD Vance

US-Vizepräsident JD Vance hat den Unmut der armenischen Gemeinschaft auf sich gezogen, nachdem er einen Social-Media-Beitrag über seinen Besuch am „Denkmal für den Völkermord an den Armeniern“ in Eriwan kurz nach der Veröffentlichung wieder gelöscht hatte.

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Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, JD Vance, reiste im Rahmen offizieller Kontakte in die armenische Hauptstadt Eriwan. Als erster amtierender US-Vizepräsident, der Armenien einen offiziellen Besuch abstattete, besuchte Vance während seiner Gespräche in Armenien auch das „Denkmal für den Völkermord an den Armeniern“, das sich auf die Ereignisse von 1915 bezieht und im Land von großer Bedeutung ist.

Vance legte dort Blumen am Denkmal nieder und teilte ein Foto seines Besuchs über seinen Social-Media-Account mit der Öffentlichkeit. Dieser Beitrag wurde jedoch kurz darauf wieder gelöscht.

Das Löschen des Beitrags löste vor allem in der armenischen Öffentlichkeit und in den sozialen Medien ein breites Echo aus. Insbesondere die armenische Gemeinschaft kritisierte Vance für das Entfernen des Beitrags und argumentierte, dass dieser Schritt die „Botschaft der Unterstützung überschattet“ habe.

Während der Besuch von Vance und seine Unterstützungserklärung für die armenische Regierung in Armenien positiv aufgenommen wurden, sorgte das Zurückziehen des Beitrags auch in diplomatischen Kreisen für Unruhe.