Großeinsatz gegen Banden in El Salvador: 5000 Soldaten im Einsatz

Auf Anordnung von Präsident Bukele wurde in El Salvador eine Militäroperation mit 5000 Soldaten gegen Banden im Norden des Landes gestartet.

AA

Im mittelamerikanischen El Salvador hatte Präsident Nayib Bukele nach der Ermordung von zwei Personen bei einem bewaffneten Angriff eine großangelegte Militäroperation gegen Banden in den nördlichen Regionen des Landes angekündigt. Auf Bukeles Anordnung hin wurde die Operation unter Beteiligung von 5000 Soldaten und 1000 Polizisten durchgeführt.

Bukele gab auf der Social-Media-Plattform X bekannt, dass im Norden des Landes zwei Menschen bei einem bewaffneten Angriff getötet wurden und er den Befehl für eine umfassende Operation zur Ergreifung der Verantwortlichen gegeben habe.

Bukele erklärte, dass 5000 Soldaten und 1000 Polizisten an der Operation teilnehmen, und fügte hinzu: "Die Täter, die die Morde begangen haben, wurden gefasst. Von den Banden sind nur noch sehr wenige übrig, und wir werden nicht aufhören, bis wir auch sie vernichtet haben."

Bukele teilte zudem Aufnahmen der Soldaten und Polizisten, die von der Operation zurückkehrten.

Aufgrund des Anstiegs der Bandenkriminalität in El Salvador wurde im März 2022 der Ausnahmezustand verhängt; seitdem wurden 76.000 Personen festgenommen, die verdächtigt werden, Bandenmitglieder zu sein.

Nach gerichtlichen Verfahren wurden 7000 Personen wieder freigelassen.

El Salvador, das weltweit zu den Ländern mit der höchsten Mordrate zählt, hat aufgrund der Macht der Banden im Land mit erheblichen Sicherheitsproblemen zu kämpfen.