Großes Interesse am neuen EU-Verteidigungsfonds SAFE: 18 Länder haben sich beworben

Die European Security Action (SAFE) ist ein neues Finanzierungsinstrument, das die Europäische Union zur Stärkung ihrer Verteidigung eingerichtet hat. Es wurde bekannt gegeben, dass 18 Mitgliedstaaten Anträge für diese neue Initiative gestellt haben. Dieses rege Interesse unterstreicht einmal mehr die Entschlossenheit der EU im Bereich Sicherheit und Verteidigung.

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Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass 18 Mitgliedstaaten Anträge für die European Security Action (SAFE) gestellt haben, ein neues Finanzinstrument mit einem Volumen von 150 Milliarden Euro, das zur Stärkung der Verteidigung der Union eingerichtet wurde.

In der Erklärung der EU-Kommission wurden die folgenden 18 Mitgliedstaaten genannt, die sich für das neue Finanzinstrument SAFE beworben haben:

Belgien

Bulgarien

Tschechien

Estland

Griechenland

Spanien

Frankreich

Kroatien

Italien

Republik Zypern

Lettland

Litauen

Ungarn

Polen

Portugal

Rumänien

Slowakei

Finnland

Es wurde mitgeteilt, dass diese 18 Mitgliedstaaten Finanzierungsanträge in Höhe von insgesamt 127 Milliarden Euro gestellt haben. Die Frist für die Einreichung von Anträgen bei SAFE endet am 30. November.

EINSCHÄTZUNG DER EU-KOMMISSION

Andrius Kubilius, das für Verteidigung und Weltraum zuständige Mitglied der EU-Kommission, erklärte, dass das „große Interesse“ an SAFE die Entschlossenheit der Union in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung zeige.

Kubilius betonte, dass die EU-Länder entschlossen seien, die Bemühungen zur Erhöhung der europäischen Sicherheit zu unterstützen, und fügte hinzu: „SAFE ist ein Symbol für unsere gemeinsame Entschlossenheit, unsere Verteidigungsbereitschaft für eine sicherere und geeinte Zukunft zu stärken.“

VERTEIDIGUNGSPROGRAMME

SAFE umfasst eine Finanzierung in Höhe von 150 Milliarden Euro zur Stärkung der EU-Verteidigung. Dies ist Teil des Programms „ReARM Europe“, das die Kommission im März angekündigt hatte.

ReARM Europe zielt darauf ab, die Region durch eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 800 Milliarden Euro neu aufzurüsten, und sieht vor, den Mitgliedstaaten Flexibilität bei den Finanzregeln für ihre Verteidigungsausgaben zu gewähren sowie Mittel bereitzustellen.